Ein toller Blick in jede Richtung

Zülpich. Kasalla waren der musikalische Höhepunkt beim Tag am See in Zülpich.

Es war ein traumhafter Blick, den der »Tag am See« im Seepark Zülpich ermöglichte – und zwar in alle Richtungen. »Wir haben leider nicht den tollen Blick und dürfen nicht auf den See gucken«, bedauerte Bastian Campmann, Sänger der Band Kasalla, gegenüber dem Publikum, denn die Band hatten den See bei ihrem Auftritt im Rücken.
Dennoch wurde Campmann für diese Aussage von Bassist Sebi Wagner gerügt. »Wir fangen nochmal von vorne an«, erklärte Campmann daraufhin mit Augenmerk das Publikum vor der Bühne: »Wir haben den schönsten Blick der Welt.« Kasalla waren erneut musikalischer Höhepunkt des Festivals am Zülpicher See, das nach der Premiere 2018 nun zum zweiten Mal stattfand. Vor Kasalla waren bereits Rob Schröder, Parallel und Emma6 auf der Bühne gewesen. Ergänzt wurde das musikalische Angebot durch zahlreiche Foodtrucks, die kulinarische Spezialitäten aller Art anboten.
Organisiert wurde der »Tag am See« wieder von Benjamin Gerstenberg, Kasalla-Produktionsleiter André Lehner und Uwe Reetz. »Das Festival ist ein Liebhaberprojekt. Wir nehmen dafür viel Geld in die Hand«, berichtete Benjamin Gerstenberg. Auf rund 3.500 Gäste schätzte er das Publikum. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr hat das Team an einigen Stellschrauben gedreht.
Unter anderem wurden die Getränke erstmals in Bechern ausgeschenkt, die sich wie Plastik anfühlten und auch so aussahen, aber aus Maisstärke bestehen und somit kompostierbar ist. Erstmals eingeladen war auch die gemeinnützige Organisation »Viva Con Agua«. Die Mitarbeiter sammelten die Becher, um mit deren Pfand weltweit Projekte für sauberes Trinkwasser zu unterstützen.

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