Die "Steinreiche Eifel" im Fokus

Münstermaifeld. Acht Jahre nach dem Erscheinen des Buches "Steinreiche Eifel 2" hat Walter Müller zusammen mit Karl-Heinz Schumacher – beide im Vorstand der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft (DVG) – das dritte Buch über die Gesteine der Eifel veröffentlicht.

Im Fokus des Buches stehen die Herkunft, die Gewinnung und die Verwendung der Eifelgesteine. "Es ist in erster Linie ein Eifelführer", ordnete Walter Müller das Buch bei der Präsentation im Johann-Büchel-Saal in Münstermaifeld ein. Was er damit meint, wird bei der Ausrichtung des Buches relativ schnell klar. Auf 448 Seiten haben Müller und Schumacher 2.262 Bilder platziert. Dabei zeigen sie anhand von Kirchen und anderen Gebäuden, wie die Eifelgesteine verbaut wurden. "Dabei ist Tuff auch nicht gleich Tuff und Basalt nicht gleich Basalt", erklärte Walter Müller. Ein Beispiel: Roter Laacher Tuff und Wehrer Lapillituff, der eine Vielzahl kleiner Steinchen aufweist.

Ein weiterer Schwerpunkt des Buches ist der Hunsrückschiefer, der devonischen Ursprungs ist. "Dazu gehört der Moselschiefer, der insbesondere in Mayen und auf dem Maifeld gewonnen wurde", so Müller. Das Buch animiert, mit offenen Augen durch die alten Ortskerne zu gehen, um zu sehen mit welchen heimischen Steinen dort gebaut wurde. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. ISBN: 978-3-86972-049-4 

Foto: Pauly

www.vulkane.de

 

 

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