Elfter Studoisus ernannt

Polch. Im Rahmen der "Nacht der Studiosen" ist Frank Breitbach in die närrisch-wissbegierige Schar der Studiosen des Vereins Akademie aufgenommen worden.

Alleine schon der Vereinsname verlangt eine wissenschaftlich-akademische Auseinandersetzung: "Akademie für freie Künste, Wissenschaft und Narrheit zu Polch bei Caan auf dem Maifelde". Dem Verein gehören unter anderem Mitglieder aus drei Weisheitsstufen an. Dies sind der Professor, die Candidaten und die Studiosen, die, wie es in der Satzung von 1888 festgeschrieben ist, den regelmäßigen Bescheinungen des jungen Mondlichts beiwohnen.

Karnevalistischer Studiengang

Vor rund 30 Jahren entdeckte Willi Wagner diesen Passus und beschloss den karnevalistischen Studiengang neu zu beleben. Dafür bedurfte es natürlich auch Studierenden, die sich ihre närrischen Sporen zunächst als Studiosen verdienen müssen. Der Geist des Karnevals wird ihnen von Professor Hans-Georg Ziesemer und von Kanzler Willi Wagner eingeimpft. Zudem hat Werner Dieler bereits die nächste Stufe, die des Candidaten, erreicht. Zehn Aufrechte sind im Studiosen-Level und der Elfte kam jetzt hinzu. Frank Breitbach, ein Mann mit karnevalistischer Vergangenheit, der einst Kinder-Kanzler und Vorstandsmitglied im Verein Akademie war.

Der "Bierdeckelvertrag"

Dass er sogar auf einem Bierdeckel niederschrieb, dass er 1996 Prinz werden wolle, es aber letztlich nicht wurde, hat ihm keiner mehr nachgetragen. Die Lacher im vollbesetzten Forum waren ihm trotzdem sicher. Der Vorsitzende des VfB Polch war deshalb auch schnell in sein neues Team integriert. Mit Egon Geisen und Günter Schnitzler bestand Breitbach seine erste karnevalistische Herausforderung als Studiosus - ein Sketch ohne Worte, aber mit Situationsmimik. Das war aber nur ein Teil der "Nacht der Studiosen", die das Publikum in ihren närrischen Bann zog. Dazu trug auch Studiosus Maximilian Mumm bei, der von der "Männergrippe" über den Notstand bei den Gelben Säcken bis hin zu dem Zustand der Landesstraßen den jecken Nerv der Gäste traf.

Fotos: Pauly

www.verein-akademiepolch.de

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.