Von 137 auf 56

Mayen. Das Team "Euro Repar Autohaus Nett Motorsport " hat auf seinem "Peugeot 308 Racing Cup" mit den Fahrern Bradley Philpot, Jürgen und Achim Nett einen sehr erfolgreichen dritten VLN-Lauf der Saison absolviert.

Der Blick auf die vorläufige Starterliste offenbarte für die Klasse SP2T (turboangetriebene Fahrzeuge bis 1600 ccm) nur eine einzige Nennung: die von "Euro Repar Nett Motorsport". "Unsere Gegner fehlen aus verschiedenen Gründen, ich bin aber zuversichtlich, dass wir zu VLN4 wieder eine besser gefüllte Klasse haben", so Jürgen Nett, Teamchef und Fahrer in Personalunion. Crew-Chef Christian Erben ergänzte: "Unser Antrag, die SP2T mit der Klasse SP3T (turboangetriebene Fahrzeuge bis 2000 ccm) zusammenzulegen, wurde von der Rennleitung leider abgelehnt. Für Teams und Zuschauer wäre dies sicherlich spannender gewesen." 

So setzte sich die Truppe aus Mayen ein anderes Ziel: "Wir versuchen, in der Gesamtwertung so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Das Wetter schadet uns dabei sicherlich nicht", gab sich Jürgen Nett vor dem Rennen kämpferisch. In der Vergangenheit konnte "Nett Motorsport" unter nassen Bedingungen schon des Öfteren die PS-stärkere Konkurrenz hinter sich lassen. 

Der großen Aufbruch-Stimmung verpasste ein hakeliges Qualifikationstraining jedoch erst einmal einen Dämpfer. Der Kampf um die Startplätze des "61. ADAC ACAS H&R-Cup" war von etlichen Code-60-Phasen durchsetzt. "Dummerweise auch immer genau auf unseren schnellen Runden“, so Achim Nett. Am Ende wurde es Platz 137 von 186 Teilnehmern. Im Rennen konnte Startfahrer Jürgen Nett am Start sofort einige Plätze gut machen und ließ im "Peugeot 308 Racing Cup" viele Konkurrenten hinter sich und schnappte sich auch die Konkurrenten aus der SP3T. Nach zwei Stunden übergab er das Auto, auf einem sensationellen 39. Gesamtplatz liegend, an Bradley Philpot. Dass das Team dabei weiter auf Regenpneus setzte, sollte sich als richtig erweisen. Philpot hatte noch keine ganze Runde zurückgelegt, als an verschiedenen Streckenabschnitten der Niederschlag erneut zunahm. Erwartungsgemäß musste man einige Fahrzeuge aus den stärkeren Klassen passieren lassen. Schlussfahrer Achim Nett, der tags zuvor seinen 50. Geburtstag feiern konnte, ließ in seinem Stint jedoch ebenfalls nichts anbrennen. Auf abtrockender Piste befuhr er dabei auf den Geraden bewusst die nasse Linie, um die Reifen nicht zu überhitzen. Am Ende bedeutete die Leistung im Regen den 56. Rang im Gesamtklassement.

Achim Nett: "Besonders stolz sind wir darauf, sämtliche SP3T-Autos hinter uns gelassen zu haben. Die VLN pausiert bis Juli. Für viele Fahrer stehen jedoch nun das Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen sowie der Langstreckenklassiker selbst auf dem Programm. Ob die Fahrer von "Nett Motorsport" daran beteiligt sein werden, steht dabei noch nicht fest. "Die Verhandlungen laufen", so Achim Nett.

Foto: Euro Repar Autohaus Nett Motorsport

www.vln.de

www.nett-motorsport.de

 

 

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