Ein Anbau in "historischem Gewand"

Mendig. Mit der Eröffnung des Rathausanbaus ist die VG-Verwaltung in Mendig barrierefreier geworden.

Dort wo bis vor zwei Jahren die Metzgerei Brandenburg ihre Heimat hatte, ist der Anbau des Rathauses der VG Mendig entstanden. "Ein Gebäude, dass mit einer Optik, die mit hochwertigen, heimischen Baumaterialien, im historischen Gewand überzeugt", so Jörg Lempertz, Bürgermeister der VG Mendig. Damit hat er die äußeren Werte in den Fokus gerückt. Die inneren Werte kann man unter dem Schlagwort "Barrierefreiheit" zusammenfassen. Aushängeschild des Anbaus ist der Ratssaal, der den Sizungssaal im dritten Stock der Ratsstuben ablöst, der nur über eine Treppe erreichbar ist. Darüber hinaus wurden für sieben neue Arbeitsplätze – aufgrund verschiedenster Teilzeitmodelle – fünf neue Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung geschaffen und acht zusätzliche Stellplätze auf dem städtischen Parkplatz. "Kurze Wege innerhalb eines Verwaltungsgebäudes sind wichtige Bausteine für eine gute und effektive Zusammenarbeit", führt Lempertz aus.

Der Rathausanbau hat die Verbandsgemeinde und die Stadt Mendig rund 1,8 Millionen Euro gekostet. Dafür hat die VG Mendig einen Zuschuss in Höhe von 665.000 Euro über das Konjunkturprogramm 3.0 erhalten. Die Stadt Mendig partizipierte vom Innenstadtförderprogramm. Damit konnten die Bauherren die höchstmögliche Förderung erreichen, um das Vorhaben letztlich umzusetzen. In der VG-Verwaltung in Mendig arbeiten vor Ort 69 Frauen und Männer.

Fotos: Pauly

www.mendig.de

 

 

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