Neue Schutzanzüge für die Feuerwehr

Mendig. Der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz hat den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Mendig die neue persönliche Schutzausrüstung überreicht.

Nachdem die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr verschiedene Ausrüstungen und Anzüge zur Probe getragen hatten, konnte aufgrund des Ergebnisses dieser Erprobung und der Testphase ein Modell gefunden werden, dass den Anforderungen aller Beteiligten entsprach. Die alte Schutzbekleidung hatte nach zehn Jahren die Nutzungsdauer und den Gewährleistungsschutz erreicht, warum die deutschlandweite Ausschreibung der neuen Schutzkleidung erfolgte. Insgesamt wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Mendig mit 75 neuen Schutzanzüge im Wert von knapp 97.000 EUR ausgestattet.

"Optimal ausgerüstet"

VG-Bürgermeister Lempertz ist froh, dass "mit der neuen persönlichen Schutzausrüstung jede Kameradin und jeder Kamerad der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde nun optimal ausgerüstet ist. Die Feuerwehren schützen unsere Bevölkerung Tag für Tag rund um die Uhr. Daher ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen die Feuerwehrleute ebenfalls zu schützen", unterstrich der oberste Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrangehörigen in der Verbandsgemeinde.

Mehr Sicherheit

Die neuen Anzüge zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie eine vierfache Reissfestigkeit besitzen und sich so keine beschränkte Nutzungsdauer durch frühzeitige Materialermüdung ergibt. Ferner schützt eine Brandfestigkeit von 700 Grad Celsius den Retter noch besser in Einsätzen. Zugleich wird die Wahrnehmung der Kameradinnen und Kameraden auf Verkehrsstraßen oder etwa bei starker Rauchentwicklung deutlich verbessert. Auch das Innenklima verbessert sich durch die neuen Anzüge enorm und verringert das Schwitzen beim Einsatz und eine mögliche Dehydration der Feuerwehrfrau oder des Feuerwehrmanns. Auch Wehrleiter Stephan Schüller ist sehr zufrieden mit der Anschaffung der Schutzanzüge und lobt den besonderen Tragekomfort, der sich auch dadurch zeigt, dass bei Bewegungen während der Arbeit die Jacke nur minimal nach oben rutscht. Das dies ungeschützte Stellen am Körper vermeidet ist für ihn nicht unerheblich für die Sicherheit seiner Kameradinnen und Kameraden.

Foto: VG Mendig

www.mendig.de

 

 

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