Beispielhafter Schulsanitätsdienst im Einsatz

Kobern. Über den Schulsanitätsdienst (SSD) ist die Erste Hilfe durch die Schulleitungen an vielen Schulen sichergestellt. Die Jugendlichen im SSD kümmern sich nach einem Unfall unverzüglich um die Verletzten und veranlassen, falls erforderlich, eine ärztliche Versorgung.

Auch die Realschule plus in Kobern-Gondorf verfügt über einen kompetenten SSD. Seine Mitglieder haben bei einem Hilfeleistungsunternehmen bereits eine Ausbildung zu "echten Sanitätern" absolviert. Sie machten bereits über die Landesgrenzen hinaus von sich reden. So erhielt die Schule jüngst Besuch von einer Redaktion aus Wiesbaden. Diese plant eine Reportage über den ehrenamtlichen Einsatz der jungen Leute, die bundesweit in der Zeitschrift "pluspunkt" erscheint. Diese schulspezifische Schrift erhalten Schulen in ganz Deutschland über ihre Unfallversicherungsträger, Schulen in Rheinland-Pfalz kostenfrei von der Unfallkasse in Andernach. Sozialkompetenz stärken Die Schule unterstützt ihren Sanitätsdienst und hat einen Raum für die Versorgung der Verletzten sowie das notwendige Verbandszeug bereitgestellt. "Die Atmosphäre ist gut. Man merkt, die jungen Menschen mögen sich", berichtet Rektorin Eva Leimbach von der Realschule plus in Kobern-Gondorf. Lehrer Jens Müller arbeitet gerne mit seiner SSD-Truppe zusammen. "Bereits seit zwei Jahren betreue ich den Schulsanitätsdienst in unserer Schule. Das macht viel Spaß und der Gemeinschaftssinn der Schülerinnen und Schüler wird gestärkt", erzählt der Lehrer. Die Jugendlichen leisten nicht nur während der Schulzeit in Notfällen Erste Hilfe, sie achten auch auf Gefahrenquellen in der Schule und helfen bei ihrer Beseitigung. Kurz gesagt: Der SSD sorgt für mehr Sicherheit in der Schule. Das bestätigen auch DRK-Kreisausbilder Max Rühle und Ausbildungsleiter Frank Minwegen, die von der agilen Truppe in Kobern-Gondorf begeistert sind. Positiv sehen die beiden, dass immer mehr Schulen den Sanitätsdienst einrichten.

Foto: Unfallkasse

www.ukrlp.de

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.