Im "Masters" auf zu neuen Ufern

Motorboot-Team will in neuer Klasse angreifen

Löf. Im vorletzten Rennen der ADAC Motorboot-Cup-Saison hat es endlich geklappt: Christian Groß vom "Powerboat Racingteam Moselstern" aus Löf gelang in Düren der Sprung aufs Podium. Das Saisonziel wurde damit erreicht.

Wenn Christian Groß und sein Vater Thomas an das Heimrennen in Brodenbach zurückdenken, ärgern sie sich heute noch. "Es war unser schlechtestes Rennen", ordnen sie den Auftritt vor dem heimischen Publikum schonungslos offen ein. Der unnachgiebige Einsatz wurde jetzt im Saisonfinale mit einem dritten Platz belohnt. "Zum Ende der Saison konnten wir den Abstand nach vorne immer mehr verkürzen", ist Manager Thomas Groß stolz auf seinen Piloten und das Team. Am Anfang der Saison waren Boot und Fahrer insgesamt rund 15 Kilogramm schwerer als die Konkurrenz. Zehn Kilogramm konnten die Moselaner bis zum Saisonende noch herauskitzeln. Das nährte den Mut der "Powerboat"-Familie, die in der kommenden Saison im ADAC Motorboot Masters an den Start gehen will. Dafür hat Thomas Groß das Boot des mehrmaligen Champions Mike Szymura an der Angel. Finanziell ist der Kauf machbar, denn das Team hat seine Mittel bisher nicht aus dem Fenster geworfen. "Mit 60 PS und einer Spitzengeschwindigkeit bis 120 km/h sowie zwei der besten Propeller wären wir absolut wettbewerbsfähig", freut sich Christian Groß auf das neue Boot, das dann unter der Nennung des ADAC Mittelrhein an den Start gehen soll. Wenn alle Sponsorengespräche positiv verlaufen, steht der neuen Herausforderung nichts mehr im Wege.

Foto: Archiv

www.racingteam-untermosel.de

 

 

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