Land investiert 2,3 Millionen Euro in die Dachsanierung von Schloss Bürresheim

St.Johann. Jährlich rund 21.000 Besucherinnen und Besucher auf Schloss Bürresheim - eine stolze Bilanz, aber es könnten noch mehr sein.

Deshalb wünscht sich Thomas Metz, Generaldirektor Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), eine stärkere touristische Vernetzung, zumal die Abtei Maria Laach, die ein Besucheraufkommen von bis zu 1,5 Millionen jährlich aufweist, nur 20 Kilometer entfernt ist. Schloss Bürresheim gehört zu den wenigen rheinischen Höhenburgen, die die Kriege im 17. und 18. Jahrhundert, die Französische Revolution und Umnutzungen heutiger Tage überlebt haben. Bis 1938 war das schloss in Familienbesitz, dann wurde es verkauft. Heute ist das Land Rheinland-Pfalz Eigentümer und hat für die Bewahrung des kulturellen Schatzes zu sorgen. Dazu zählt auch die Sanierung des maroden Daches. in zwei Bauabschnitten soll diese vonstatten gehen. Im Mai wurde mit der westlichen Dachfläche begonnen. Bis November sollen die Arbeiten, mit denen auch Firmen aus der Region beauftragt wurden, abgeschlossen sein. Zunächst musste der Boden im darunterliegenden "Grünen Saal" verstärkt werden und auch die Decke der darunter liegenden Schlosskapelle wurde mit Folie vor herabfallenden geschützt. Der "Grüne Saal" ist vorbereitet, um Inventar aufnehmen zu können, wenn der zweite Bauabschnitt im nächsten Frühjahr beginnen soll. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,2 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt, für den zweiten werden rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Bauherr ist die GDKE, die Planung/Organisation liegt in den Händen des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz.

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