Sattelzug rammt Wohnhaus

Kreis Vulkaneifel. Schreck in der Morgenstunde: Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden heute gegen 6 Uhr die Bewohner eines Hauses in Hohenfels, als ein Sattelzug gegen das Haus prallte. Der Fahrer wurde verletzt, es entstand hoher Sachschaden.

Der unbeladene Sattelzug war auf der B 410 aus Richtung Dockweiler kommend in Richtung Gerolstein unterwegs, wie die Polizei mitteilt. Auf regennasser Gefällstrecke am Ortseingang Hohenfels-Essingen geriet der Sattelzug beim Abbremsen ins Schleudern und stieß mit dem Führerhaus frontal gegen die Hausecke des Anwesens mit der Hausnummer 10. Die Bewohner kamen mit dem Schrecken davon, der 29-jährige Lkw-Fahrer aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde im Führerhaus eingeklemmt und verletzt. Nachdem er geborgen war, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

"Die Zugmaschine wurde total beschädigt, am Haus entstanden starke, sichtbare Risse, der Gesamtschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt", so die Polizei in einer ersten Mitteilung. Im Einsatz waren Freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Zur Bergung des Lkw muss die B 410 vorübergehend gesperrt werden.

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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