Basis-Fotoworkshop: Die eigene Kamera kennenlernen

10 Jahre Dauner Fototage

Daun. In Zusammenarbeit mit dem WochenSpiegel veranstaltet das Fotostudio Nieder für WochenSpiegel-Leser am 16. Februar einen Foto-Basiskurs in Daun. Bewerben Sie sich für die kostenlose Teilnahme.

Welche Faszination gute Fotos auf den Betrachter ausüben, erleben die Besucher jährlich während der Dauner Fototage, die das Fotostudio Nieder veranstaltet. Seit nun zehn Jahren lockt das Festival Fotofreunde am dritten Märzwochenende in das Forum Daun. An diesem Wochenende sind Profis am Werk und zeigen ihre Fotografien auf Großbildleinwand in atemberaubender Qualität.

Kamera-Technik sinnvoll einsetzen

Die moderne Digitaltechnik der Kameras macht es heute aber auch Fotoamateuren leicht, ein gutes Bild zu machen. »Dabei werden die Möglichkeiten der Kameras häufig nicht voll genutzt, was schade ist«, sagt Jürgen Brück vom Fotostudio Nieder. Der erfahrene Berufsfotograf und staatlich geprüfte Fototechniker vermittelt in Foto-Workshops, wie man die vorhandene Technik der Kameras versteht und sinnvoll einsetzt um die Qualitäten der Bilder zu optimieren. Außerdem beantwortet Brück in seinen Kursen Fragen zur Bildgestaltung. »Das Werkzeug Kamera muss man kennen, zu einem guten Bild gehört jedoch mehr«, sagt Brück. »So besprechen wir im Kurs anhand von Beispielen einen sinnvollen Bildaufbau, bevor es dann zur Praxis mit der Kamera auf Motivsuche geht«, verrät der Fotograf.

Jetzt bewerben!

In Zusammenarbeit mit dem Wochenspiegel veranstaltet das Fotostudio Nieder am Samstag, 16. Februar 2019 einen ganztägigen Foto-Basiskurs für Einsteiger in Daun. Hobby-Fotografen und die, die es werden wollen, können sich ab sofort für die kostenlose Teilnahme am Kurs bewerben. Zuschriften unter dem Stichwort »Foto-Workshop« an den Wochenspiegel Vulkaneifel, Gartenstraße 6, 54550 Daun oder per Mail an red-daun@weiss-verlag.de. Einsendeschluss: 31. Januar 2019, Rechtsweg ausgeschlossen. Erklären Sie uns in Ihrer Bewerbung, warum Sie am Workshop teilnehmen möchten. Da die Teilnehmerzahl auf zwölf beschränkt ist, wählt eine Jury die originellsten Bewerbungen aus. Der theoretische Teil des Kurses findet in den Räumen des Eifelbildverlages in der Dauner Lindenstraße statt. An den Dauner Maaren werden im zweitem Teil die besprochenen Grundlagen in der Praxis geprobt und in der anschließenden Bildbesprechung ausgewertet. Teilnahmevoraussetzung ist eine eigene Digitalkamera (ab der gehobenen Kompaktklasse. Bridge-, Spiegelreflex- oder Systemkamera empfohlen). Die schönsten Bilder aus dem Workshop werden veröffentlicht. 

10 Jahre Dauner Fototage

2007 veranstaltete Hans Nieder die erste Multivisionsshow. Drei Jahre später, im Jahr 2010, wurden daraus die Dauner Fototage. »Mein Wunsch war es, ein Mosaiksteinchen zum Kulturleben in der Eifel beizutragen«, blickt Hans Nieder, Fotograf, Gesellschafter der Fotostudios Nieder und Initiator der Dauner Fototage,  auf die Geburtsstunde des Fotofestivals zurück. »Ich möchte den Menschen nahebringen, was Fotografie bedeutet – nämlich, dass Fotografie Dinge erklärt. Die Vorträge sollen mithilfe der Fotografie Einblicke in fremde Kulturen und die Natur liefern«, sagt Nieder. Die Dauner Fototage locken mittlerweile jedes Jahr rund 2.500 Besucher nach Daun.

Aus einzelnen Multivisionsshows wurden die Dauner Fototage

Alles begann 2007 mit einer Multivisionsshow, einem Vortrag mit Bild, Video und Ton, von Peter Gebhard mit dem Titel »Panamericana – Abenteuer zwischen Alaska und Feuerland«. 2008 und 2009 folgten zwei weitere Multivisionsshows, bis 2010 daraus das erste Fotofestival an gleicher Stelle entstand. Dem Konzept blieb Nieder von Anfang an treu: Jedes Festival besteht aus vier Multivisionsshows, einer Fotoausstellung, einem Fotoseminar, einer Fotoinfomesse und einem Kinder- und Jugendfotowettbewerb. Viel Wert legte Hans Nieder ebenfalls darauf, von Anfang an namhafte Referenten nach Daun zu holen. »Unsere Referenten sind führende Köpfe, die kennt man einfach«, so Nieder. Dazu zählten in den vergangenen Jahren neben Peter Gebhard unter anderem auch Michael Martin und Norbert Rosing.

Besucher nehmen weite Wege auf sich

Ein Beleg dafür, wie groß die Fangemeinde der Dauner Fototage mittlerweile geworden ist, sind die weiten Wege, die Besucher des Festivals auf sich nehmen. Laut Nieder beträgt die weiteste Anfahrt, die ein Besucher hinter sich gebracht hat, rund 500 Kilometer. Dass das Festival so beliebt ist, liegt auch an der Größe der Veranstaltung, die bei Gästen und Referenten gleichermaßen gut ankommt: »Was das Festival auszeichnet, ist die Intimität und wie sehr sich das Publikum beeindrucken lässt. Das merken die Gäste selbst und auch die Referenten«, so Nieder. Auch das Programm für 2020 steht bereits, wird aber traditionell erst bei der Preview der Dauner Fototage im kommenden November vorgestellt. Infos zu den Dauner Fototagen vom 14. bis zum 17. März gibt es online unter
www.dauner-fototage.de. Tickets sind unter anderem erhältlich bei den Fotostudios Nieder und im Büro des WochenSpiegel in Daun.

Das Programm der Dauner Fototage vom 14. bis 17. März:

  • 14. März, 19 Uhr: Ausstellung »Good Morning Autoville von David Klammer in der Volksbank RheinAhrEifel Daun, Eintritt frei.
  • 15. März, 19.30 Uhr: »Afrika – Unterwegs im wilden Süden« von Josef Niedermeier, Ausverkauft!
  • 16. März, 10 Uhr: Fotoseminar mit Gereon Roemer im Forum Daun, 39 Euro.
  • 16. März, 10 bis 17 Uhr: Fotoinfomesse im Forum Daun, Eintritt frei.
  • 16. März, 19.30 Uhr: »Borneo – Wunderwelt im Verborgenen« von Dieter Schonlau und Sandra Hanke.
  • 17. März, 14.30 Uhr: »Mallorca – Insel der Stille« von Gereon Roemer.
  • 17. März, 18 Uhr: »Abenteuer Australien« von Maximilian Semsch.

 

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