Schüler demonstrieren heute in Daun

Daun. Bereits im März hatte die Schülerschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums eine Fridays for Future-Demonstration auf die Beine gestellt.

"Die Klimakrise kennt keine Grenzen!" Unter diesem Motto gehen auch am heutigen Freitagmittag wieder auf der ganzen Welt junge Menschen auf die Straße statt zur Schule. Auch Dauner Schüler gehen heute wieder auf die Straße. Bereits im März hatten rund 600 Schüler in Daun auf Initiative der Schülerschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums für eine nachhaltigere Klimaschutzpolitik demonstriert. Diesmal sind auch viele internationale Aktivisten vor Ort, die unter anderem aus Dänemark, Schweden, England, Belgien und Italien kommen. "Schüler*innen wie Erwachsene möchten damit ein Zeichen setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir das tatenlose Zusehen der Politik nicht weiter hinnehmen können und werden", kündigte Markus Moskau, einer der Sprecher, der schon mehrer Fridays for Future-Demonstrationen in Ludwigsburg organisiert hat, an: "Zwar erfährt die Klimabewegung national und international von führenden politischen Akteur*innen oft Zustimmung und Solidarität, effektiv greifende und sozialverträgliche Klimaschutzmaßnahmen sind bis jetzt jedoch nicht auf dem Plan derjenigen, die die sich anbahnende Klimakatastrophe verhindern könnten, wenn sie wöllten."

Im März sagte Tim Neumann, Schülersprecher des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, zum Protest in Daun: "Zu der Aktion kam es eigentlich eher spontan. In der Mittagspause kam das Thema auf die weltweiten Klimaproteste im Rahmen der Fridays for Future-Aktion. Einige unserer Mitschüler haben dann auch ihr Interesse bekundet, sich auf der Demo in Trier zu engagieren. Daraus ist dann recht schnell der Entschluss entsprungen, dass es nicht nur im Sinne des Klimaschutzes, sondern auch als Symbol für Zusammenhalt und gesellschaftlichen Engagement in unserer Region sehr lohnenswert sei, eine Demo bei uns in Daun zu veranstalten. Unsere Idee war es, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen, und diesen dann mit schulinternen Projekten weiterzuführen."

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