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120.000 Euro für den guten Zweck

Gerolstein. »Sommernacht in Manhattan – American Classics« lautete der Titel des Gerolsteiner Benefizkonzertes. Neben der Musik stand vor allem die Förderung drei sozialer Projekte im Mittelpunkt.

»Der Abend bietet eine wunderbare Möglichkeit, der Region etwas zurückzugeben«. So begründete Robert Mähler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnen, die Idee anlässlich des 130-jährigen Firmenjubiläums ein Benefizkonzert auszurichten. Stars des Abends waren die Musiker der Eifelphilharmonie, einem sinfonischen Blasorchester unter der Leitung von Stefan Kollmann, und der international erfolgreiche Pianist Béla Hartmann.
Unter dem Titel »Sommernacht in Manhattan – American Classics« begeisterten die Musiker das Publikum mit Stücken bekannter amerikanischer Komponisten. Das musikalische Highlight des Abends war das Werk »Rhapsody in Blue« des Komponisten und Pianisten George Gershwin. Die neue Mehrwegproduktionshalle bot als Konzertsaal einen besonderen Rahmen für das Benefizkonzert. »Klassik trifft heute Abend auf Moderne«, so Mähler.

Je 40.000 Euro an drei Projekte

Aber der Abend sollte nicht nur das Publikum unterhalten, sondern auch einem guten Zweck dienen. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen für das Benefizkonzert und Spenden der Lieferanten und Geschäftspartner erbrachten eine Spendensumme von rund 112.000 Euro. Der Gerolsteiner Brunnen stockte die Summe auf 120.000 Euro auf. Dieses Geld kommt jetzt gemeinnützigen Projekten in der Region zugute. Jeweils 40.000 Euro gehen an ein inklusives Filmprojekt des Regisseurs Sebastian Gasper, den Förderkreis des St. Elisabeth-Krankenhauses Gerolstein und die pädagogische Wohngruppe »Haus Antonius«.

Riesiger Applaus für die Musiker

Wie begeistert das Publikum von den musikalischen Darbietungen der Eifelphilharmonie und Béla Hartmanns war, zeigte der tosende Applaus am Ende des Programms. Da kamen die Musiker dem Wunsch der Gäste nach einer Zugabe gerne nach.

 

Diese Projekte werden unterstützt:

40.000 Euro gehen an Regisseur Sebastian Gasper und sein inklusives Filmprojekt. Gemeinsam mit Beschäftigten der Westeifel Werke Gerolstein, Schülern des Thomas-Morus-Gymnasiums Daun und professionellen Schauspielern produziert er einen Kurzfilm.


Der Förderkreis St. Elisabeth-Krankenhaus Gerolstein erhält ebenfalls 40.000 Euro. Dieser unterstützt den Klinikbetrieb unter anderem mit der Finanzierung medizinischer Apparate, die der Etat nicht beinhaltet.


Die pädagogische Wohngruppe »Haus Antonius« in Müllenborn,  die als vollstationäre Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe bis zu acht Mädchen und Jungen ein Zuhause bietet, erhält ebenfalls 40.000 Euro.


In den nächsten Wochen stellt der WochenSpiegel die einzelnen Initiativen  näher vor.

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