5.000 Euro für Westeifel Werke

Gerolstein. Die Patienten der Praxis Dr. Axel Cloeren in Gerolstein spendeten ihr Zahngold.

Die Praxis Dr. Axel Cloeren hat im Rahmen der Aktion »Zahngold für soziale Zwecke« den Erlös in Höhe von 5.000 Euro durch Zahngoldspenden der Patienten an die gemeinnützigen Westeifel Werke in Gerolstein übergeben. Davon konnte die anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) für den Berufsbildungsbereich (BBB) ein interaktives Whiteboard anschaffen, das zu Lern- und Schulungszwecken dient.  

Whiteboard für Mitarbeiter

»Wir möchten uns herzlich im Namen aller unserer Mitarbeiter bei den Patienten der Zahnarztpraxis Dr. Cloeren in Gerolstein sowie natürlich bei Dr. Cloeren selbst für diese großzügige Spende von 5.000 Euro bedanken. Unsere Mitarbeiter mit Handicap sind begeistert von dem Whiteboard. Sie haben sich zunächst eher spielerisch an die interaktive Tafel herangetastet, doch mittlerweile setzt unser BBB das Whiteboard für alle möglichen Lernzwecke ein«, so Jürgen Morbach, Prokurist der Westeifel Werke, der Dr. Axel Cloeren gleich die Verwendung der Spende vorgeführt hat. Der Berufsbildungsbereich dauert maximal 24 Monate und stellt die Orientierungsphase nach dem dreimonatigen Eingangsverfahren der WfbM dar. Im Rahmen des BBB können sich Menschen mit Handicap in verschiedenen Tätigkeiten ausprobieren, lernen neue Fertigkeiten und entwickeln vorhandene Fähigkeiten und Talente. So können sie herausfinden, welche Arbeit sie danach ausüben möchten und ob die Werkstatt das Richtige ist. »Dazu absolvieren sie beispielsweise auch Praktika in externen Betrieben auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt«, erklärt Morbach.

Spenden sollen dort ankommen, wo sie gebraucht werden

Dr. Axel Cloeren ist begeistert von der Neuanschaffung: »Für die Patienten, die in unserer Praxis so großzügig ihr Zahngold spenden, ist es wichtig, dass die Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Die zu betreuenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westeifel Werke profitieren davon in ganz besonderem Maße, denn hier steht die ganzheitliche Förderung der einzelnen Menschen an erster Stelle. Dies zu unterstützen, ist uns ein großes Anliegen.«

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