Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen

Hillesheim. Seit Donnerstag, 2. Dezember, haben alle Vulkaneifler/innen die Möglichkeit, an drei Tagen in der Woche sich in der »Impfstelle des Landkreises Vulkaneifel« in der Markt- und Messehalle in Hillesheim impfen zu lassen.

Die Impfungen werden donnerstags, freitags und samstags, 8.15 bis 16 Uhr, durchgeführt und sind nur über eine vorherige Terminanmeldung möglich. Diese kann digital über ein Terminvergabeprogramm unter https://www.vulkaneifel.de/impftermin

Außerdem können auch Impftermine telefonisch unter 0 65 92 / 93 35 00 vereinbart werden. Die telefonische Hotline ist von montags bis samstags von 8.15 bis 16 Uhr besetzt. Mitzubringen ist ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) und wenn vorhanden der Impfpass.

»Der große Andrang der Menschen am Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz hat gezeigt: das öffentliche Impfangebot muss erweitert werden. Gemeinsam mit Impfkoordinator Dieter Schmitz habe ich in den letzten Tagen das Gespräch mit dem Land gesucht. Ich bin froh, dass wir zusammen eine individuelle Lösung für den Landkreis Vulkaneifel gefunden haben. Wir wollen an den Erfolg des ehemaligen Impfzentrums in Hillesheim anknüpfen und errichten am gleichen Ort die Impfstelle Vulkaneifel«, sagt Julia Gieseking, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel. »Mit dem zusätzlichen Impfangebot versprechen wir uns auch für die niedergelassenen Hausärzte und Hausärztinnen eine Entlastung. Das Engagement der niedergelassenen Ärzteschaft zahlt sich aus - nicht umsonst liegen wir landesweit auf Platz 2 der Auffrischungsimpfungen«, so die Landrätin

»Die Halle ist nach wie vor optimal. Über ein dreiviertel Jahr haben wir hier geimpft, kennen die Abläufe und Strukturen. Mit der Zusage des Landes eine standortgebundene und auf Dauer angelegte Impfstelle nun wieder in Eigenregie und in Verantwortung des Landkreises betreiben zu dürfen, war auch direkt das gesamte Team des ehemaligen Impfzentrums wieder mit am Start und voller Motivation«, erklärt Impfkoordinator Dieter Schmitz.

 

 

 

 

 

 

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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