Doktor Johannes Faust

Bad Münstereifel 20:00
Einzeltermin

Die Betreiber des Kulturhauses „theater 1“ freuen sich sehr, dass sie erneut das Hohenloher Figurentheater für ein Gastspiel engagieren konnten.
Das Stück, das sie präsentieren werden, gilt als Klassiker des Figurentheaters schlechthin: Doktor Johannes Faust.

Die Inszenierung des Hohenloher Figurentheaters beruht auf der 1589 entstandenen Urfassung des Dramas von Christopher Marlowe.
Ausgangspunkt dieser weltweit verbreiteten Sage war die Figur des berüchtigten deutschen Magiers und Schwarzkünstlers Johannes Georg Faust, der im 15. Jahrhundert lebte, und besonders die Puppenspieler bedienten sich gerne dieses Stoffes. Goethe, der ein solches Puppenspiel in seiner Jugend sah, ließ sich davon zu seinem überragenden Werk „Faust“ inspirieren.

Und darum geht es:
In seinem Studierzimmer wandert rastlos und ringend Doktor Faust, sich den Grenzen seines Wissens bewusst und daran verzweifelnd. Nur zu schnell schlägt er in den blutbesiegelten Pakt mit dem Bösen ein, hastet auf den Irrweg zur angeblichen Vollkommenheit. Er lässt sich von Mephisto auf den teuflischen Pfad führen und nach zwölf Jahren erkennt er den Irrtum: Nicht einen Schritt weiter gekommen, nirgends die Erfüllung seines rastlosen Sehnens gefunden, soll ihm jetzt auch die himmlische Ruhe versagt bleiben. Trotz der Erkenntnis rettet ihn auch die Reue nicht - unerbittlich reißt die feurige Flammenhand Doktor Faust in den Höllenschlund.

Mit Hilfe wunderschöner Puppen entführen Johanna und Harald Sperlich das Publikum in eine mittelalterliche Welt mit ihren Vorstellungen von Gut und Böse, von Teufelsbund und Höllenfahrt.
Die Stücke des Hohenloher Figurentheaters zeichnen sich dadurch aus, dass jedes noch so kleine Detail höchste Aufmerksamkeit und Sorgfalt in der Umsetzung erfährt, sei es bei den Figuren, den Kostümen, der Bühnenausstattung oder der Lichtregie. Mit flinken Händen und einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen erwecken die Spieler ihre Figuren zum Leben und schaffen kunstvolle Aufführungen von großer Intensität.
Für ihre Arbeit wurden sie mit zahlreichen Theaterpreisen ausgezeichnet und es gibt kaum ein Festival im In- oder Ausland, bei dem sie nicht vertreten waren.

Karten gibt es an der Tageskasse; es wird empfohlen, unter 0 22 57 – 44 14 oder unter kulturhaus@theater-1.de zu reservieren.
Reservierungswünsche, die erst am Tag der Veranstaltung eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Kosten

19.00 €

Webseite

http://www.theater-1.de/tkprg.htm