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Auch Tafel und Prinzengarde sind vom Großbrand betroffen

In der Nacht zum Sonntag war es in Euskirchen zu einem Großbrand im einem Hallenkomplex der ehemaligen Spedition Daufenbach in der Roitzheimer Straße gekommen. In dem Gebäudekomplex befanden sich auch die Räume der Euskirchener Tafel und mehrere Fahrzeuge der Euskirchener Prinzengarde.
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Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. In den vollkommen zerstörten Lagerhallen, die teilweise als Unterstellplätze vermietet waren, befanden sich während des Brandes rund 30 Fahrzeuge, darunter Wohnmobile, Wohnanhänger, Autos Schiffstrailer und Motorboote. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Brandschaden nach Polizeiangaben 2,5 Millionen Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. Auch die Räume der Euskirchener Tafel sind vom Großbrand betroffen. Aber es gibt eine alternative Ausgabestelle.  »Wir müssen bei null anfangen«, sagt Walter Feckinghaus von der Euskirchener Tafel. Von dem Brand auf dem Gelände der ehemaligen Spedition Daufenbach in der Roitzheimer Straße sind auch die Räume der Tafel betroffen. »Die Räume sind zwar nicht ausgebrannt, aber wir kommen aktuell nicht an unser Material, weil das Gebäude einsturzgefährdet ist. Allerdings gehen wir davon aus, dass wir viele der gespendeten Waren nicht mehr herausgeben können, weil sie durch den Rauch kontaminiert wurden«, sagt Feckinghaus. Glück im Unglück hat die Tafel dennoch. Die Stadtverwaltung hat der Hilfsorganisation kurzfristig Räume im Gebäude des Alten Wasserwerks  in der Roitzheimer Straße 5 bis 7 zur Verfügung gestellt. »Das ist fast genau gegenüber der bisherigen Ausgabestelle«, sagt Feckinghaus. Dort soll bereits am Freitag, 28. Februar, ab 14 Uhr die nächste  Ausgabe stattfinden. »Die Ausgaben  am Freitag, 21. und Dienstag, 25. Februar müssen leider ausfallen«, bedauert Walter Feckinghaus. Wer die Tafel finanziell unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto spenden: Euskirchener Tafel e.V., Sparda-Bank West, IBAN: DE10 3706 0590 0000 8010 12, BIC: GENODED1SPK

Kutsche sollte Rosenmontag fahren

Auch die EuskirchenerPrinzengarde hat materielle Verluste durch den Brand zu beklagen. Eine Kutsche, die an Rosenmontag hätte eingesetzt werden sollen, wurde zerstört. »Wir hatten eigentlich relativ viel Glück bei dem Brand« sagt Marcus Mahlberg, Geschäftsführer der Prinzengarde. Für die verbrannte Kutsche gebe es bereits Ersatz. »Über die Anteilnahme haben wir uns sehr gefreut. Viele Privatpersonen aus der Region, aber unter anderem auch eine Karnevalsgesellschaft aus Köln, haben uns Hilfe angeboten«, sagt Mahlberg.  Bei den anderen,  die Prinzengarde betreffenden Fahrzeuge, handele es sich um ein altes Feuerwehrfahrzeug, das als Transportmittel genutzt wurde und einen Wagen, der als Tribüne für den Rosenmontagszug genutzt werden sollte, so Marcus Mahlberg.