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Historische Wahl in Blankenheim

Die Kommunalwahl im Altkreis Schleiden ist gehalten – und in keiner Kommune müssen die Bürger bei einer Stichwahl ihre Stimmen erneut für einen Bürgermeisterkandidaten abgeben. Die Nachricht des Wahlabends ist wohl, dass die Gemeinde Blankenheim mit der 33-jährigen Jennifer Meuren die erste Bürgermeisterin in der Geschichte der Kommune erhält.
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Jennifer Meuren, die von UWV, SPD, FDP und Bündnis90/ Die Grünen unterstützt wurde, lag am Ende mit 56,5 Prozent deutlich vor Klaus-Peter Hohn (32,58 %), den die CDU nominiert hatte, und dem Einzelbewerber Ralf Bönder (10.93 %). Übrigens: Alle drei Bewerber waren und sind parteilos. Das mit Abstand beste Wahlergebnis holte in der Gemeinde Hellenthal der parteilose Amtsinhaber Rudolf Westerburg, der mit satten 74,81 Prozent seine Gegenkandidatin Ricarda Steinbach (25,19 %) deutlich distanzierte. Damit bleibt Rudolf Westerburg weiter Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal. Der Wert von Norbert Crump (CDU) in der Gemeinde Nettersheim war mit 75,43 Prozent Zustimmung noch etwas besser als der seines zukünftigen Amtskollegen Rudolf Westerburg. Allerdings musste sich Norbert Crump nicht gegen einen Gegenkandidaten durchsetzen und ist nun – nach der Ära von Wilfried Pracht – neuer Bürgermeister in Nettersheim. Das war richtig knapp: In der Stadt Heimbach setzte sich Jochen Weiler (CDU) mit 51,71 Prozent gegen den parteilosen Dirk Nagelschmidt durch, der von SPD und UWV unterstützt wurde und auf 48,29 Prozent kam. Am Ende trennten beide Kandidaten 82 Stimmen. Damit ist Jochen Weiler neuer Bürgermeister der Stadt Heimbach. Der 54-jährige Jan Lembach bleibt Bürgermeister der Gemeinde Dahlem. Der Amtsinhaber setzte sich mit 66,11 Prozent gegen den Einzelbewerber Tobias Pastori durch, der am Ende auf 33,89 Prozent kam. In der Gemeinde Dahlem war die Wahlbeteiligung mit 70,09 Prozent sehr hoch. Auch in der Stadt Mechernich bleibt der Amtsinhaber Dr. Hans-Peter Schick der Bürgermeister. Er musste sich gleich gegen zwei Mitbewerber, Dr. Peter Schweikert-Wehner (SPD/25,23 %) und Oliver Totter (FDP/16,44 %) durchsetzen – was ihm am Ende mit 58,33 Prozent gelang.


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