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Obelisk aus 300 Steinen

Nach fast drei Jahren Planung konnte am Samstag der Euskirchener Obelisk er Öffentlichkeit übergeben werden.
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Peter Hermes setzte bei der Einweihung des Euskirchener Obelisken die goldene Spitze auf das sechs Meter Kunstwerk auf dem Rüdesheimer Platz. Foto: Nolden

Peter Hermes setzte bei der Einweihung des Euskirchener Obelisken die goldene Spitze auf das sechs Meter Kunstwerk auf dem Rüdesheimer Platz. Foto: Nolden

Sechs Meter hoch ragt das Kunstwerk über den Rüdesheimer Platz - die goldene Spitze wurde von Peter Hermes bei der Übergabe selber auf das Dach gesetzt. Der Obelisk besteht aus 300 Steinen, die über die Dauer von zwei Jahren von Hermes gefertigt wurden. 120 Spender beteiligten sich an der Aktion und ihre Vorstellungen wurden bei der Gestaltung ihrer Steine berücksichtigt. So entdeckt man die Logos von einigen Euskirchener Einrichtungen - beteiligt hatten sich unter anderem die Bundeswehr, die DLRG, die Kirchengemeinden, die Türkisch-islamische Gemeinde und viele mehr. Auch dabei sind die Wappen der Partnerstädte. Ziel des Projektes ist es, so Künstler Hermes, ein Zeichen für Solidarität und Toleranz zu setzen.

Ein Gesicht hinzugewonnen  

Unterstützung bekam Hermes auch vom Berufsbildungszentrum in Euenheim, dessen Verbandsvorsteher Jochen Kupp dem Künstler eine Werkstatt im BZE für den Bau des Obelisken zur Verfügung stellte. »Euskirchen hat ein weiteres Gesicht dazu gewonnen«, sagte Bürgermeister Dr. Uwe Friedl bei der Übergabe am Samstag. Auch Friedl hatte sich mit einem Stein beteiligt: Der zeigt das Logo des 1. FC Köln. Wer den Obelisken erkunden möchte, kann das nicht nur vor Ort, sondern auch im Netz tun, wo ein 3D-Modell des Kunstwerks zu finden ist: www.obelisk-euskirchen.de