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Orte der Ruhe und Erholung in Leader-Kommunen

Nicht nur in Zeiten einer Pandemie, sondern auch im Alltagsstress bieten Kraftorte die Möglichkeit sich in der Natur vom Arbeitsalltag zu erholen, sich gedanklich auf die Reise zu begeben, oder einfach nur die eigene Heimat zu genießen. Fünf neue Orte wird es ab dem Jahr 2021 durch das LEADER-Projekt „HEART – Orte der Stille und Barmherzigkeit“ in den Kommunen Nörvenich, Vettweiß, Weilerswist, Erftstadt und Zülpich geben.
Bilder
Im Seepark Zülpich trafen sich die Mitglieder des Vereins HEART

Im Seepark Zülpich trafen sich die Mitglieder des Vereins HEART

Das Besondere an „HEART“ ist, dass nicht nur der Projektname eine echte
Herzensangelegenheit ist, sondern auch das Hauptkunstwerk, welches im
kommenden Jahr im Seepark Zülpich entstehen wird. Das Hauptobjekt besteht
laut Projektträger Wolfgang Vincent (1. Vorsitzender „HEART – Freunde der Kunst
und Natur e.V.) „aus einem eingefriedeten Platz, welcher durch eine herzförmige
Trockenmauer in Herzform umgeben wird. Durch einen Eingang können die
Besucher in den Innenraum gelangen, in welchem ein ca. 10 m hoher Kunstbaum
das Herzstück des Projektes bildet“. Weiterhin werden 6 Weißdornbäume
innerhalb des Kraftortes gepflanzt.

Projekt Nummer 14 in der Börde

Das mittlerweile interkommunale Projekt Nummer 14 der LEADER-Region
Zülpicher Börde lässt nicht nur die Bürgerinnen und Bürger von Zülpich, sondern
auch der anderen vier Bördekommunen von einem Ruheort profitieren. So
entstehen im Rahmen des Projektes in Nörvenich-Eggersheim, Vettweiß-
Froitzheim, in Weilerswist am Swister Turm und in Erftstadt-Borr sogenannte
„Satelliten“, auch „Vorboten“ genannt, die aus kleineren künstlerisch gestalteten
Rastplätzen bestehen. Diese sollen fundamentale Elemente aus dem Hauptobjekt
in Zülpich enthalten. Alle Kraftorte in den einzelnen Kommunen werden in
verschiedenen künstlerischen Variationen gestaltet und durch lokale Künstlerinnen
und Künstler des Vereins betreut. Dies soll als Sinnbild für die interkommunale
Verbundenheit stehen und Besucher auf die anderen Standorte aufmerksam
machen. Einen großen Dank sprach Vincent darüber hinaus den Kommunen aus: „Ohne die
gute Unterstützung und dem Bereitstellen und Finden der Standorte, wäre das
Projekt nicht möglich gewesen.“ Im Anschluss richtete Vincent seinen Dank auch
an die F. Victor-Rolff-Stiftung, deren finanzielle Unterstützung, über 17.858,80 Euro,
die Realisierung des Projektes erst ermöglichte. Neben Eigenmitteln des Vereins
über ca. 7.200 Euro werden die restlichen 65Prozent in Höhe von 46.432,89 Euro aus
Landes- und EU-Mitteln des LEADER-Programmes finanziert.

Aufwertung auch für den Seepark

Zum Abschluss der Projektpräsentation im Seepark Zülpich stellte Peter Wackers
(Geschäftsführer und Regionalmanager des LAG Zülpicher Börde e.V.) fest: „Es ist
beeindruckend mit welchem Engagement das Team der Künstlerinnen und
Künstler aus der Region das Projekt bis zum heutigen Tag vorangetrieben hat“.
Auch der Zülpicher Bürgermeister Ulf Hürtgen schloss sich dem an und sagte
stellvertretend für alle Zülpicher Börde Kommunen: „Wir unterstützen gerne als
Stadt das Projekt mit der Bereitstellung des Standortes im Zülpicher Seepark, da
dadurch eine schöne Aufwertung möglich wird“.
Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie über die Website:
www.heart-kunstprojekt.com