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Tierkadaver in Misthaufen gefunden

»Es war schon mehr als gruselig, was da zum Vorschein kam«, sagte Michaela Schmitz aus Zülpich. Während eines Spaziergangs entdeckten ihre beiden Hunde Gebeine und Tierkörper in einem Misthaufen.
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Der Misthaufen, in dem die Überreste gefunden wurden. Foto: Privat

Der Misthaufen, in dem die Überreste gefunden wurden. Foto: Privat

 »Von der Größe her zu urteilen, war es mal eine Pute oder Truthahn«, erinnert sie sich. Daraufhin habe sie sich den rund 15 Meter langen Misthaufen im Feld bei Geich einmal genauer angesehen. »Das Innere des Haufens war voll mit Schlachtabfällen«, sagt sie. Unmittelbar habe sie dann die Behörden verständigt. »Wir haben sofort die zuständigen Experten ‚zusammengetrommelt‘, unter anderem das Veterinäramt und die Untere Wasserbehörde«, sagt der Kreispressesprecher Wolfgang Andres.

Landwirt weiß von nichts

Danach habe man Kontakt mit dem Landwirt aufgenommen und ihn eindringlich auf die Problematik hingewiesen. »Er hat uns gegenüber angegeben, dass er nicht weiß, wer die Tierabfälle dort hingekippt hat«, so Andres weiter und gibt Entwarnung: »Die Abfälle wurden zwischenzeitlich ordnungsgemäß entsorgt«. Eine Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier hätte es nur gegeben, wenn größere Mengen an Knochen und Tierresten auf den Feldern komprimiert aufgebracht worden wären. Andres: »So etwas ist natürlich verboten und wird rechtlich als Ordnungswidrigkeit eingestuft.


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