Frederik Scholl

War der Raub nur erfunden? Opfer weist sich mit angeblich geraubtem Ausweis aus

Euskirchen. Der Raubüberfall in Euskirchen, den ein 22-Jähriger im Oktober angezeigt hatte, war möglicherweise durch das Opfer erfunden worden.

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Ein 26-jähriger aus Euskirchen hatte am 22. Oktober des vergangenen Jahres zur Anzeige gebracht, dass er in den Abendstunden im Bereich der Erftbleiche/Erftstraße von zwei unbekannten Tätern unter Vorhalt einer Pistole und eines Messers aufgefordert wurde, seine Geldbörse samt Inhalt, darunter seinem Personalausweis, auszuhändigen (wir berichteten). Als dies geschehen war, seien die Täterangeblich in unbekannte Richtung geflüchtet. Im Rahmen einer Vernehmung hatte sich das Opfer dann laut Polizei mit seinem angeblich durch die Täter entwendeten Personalausweis ausgewiesen. Der Euskirchener steht nun im Verdacht, den im Oktober angezeigten Raub vorgetäuscht zu haben. Wegen der Vortäuschung einer Straftat ist ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet worden.


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