Fridolin

Ein Smartphone für den Nachwuchs

Für Mama & Papa. Technik fasziniert schon die Jüngsten. Wenn Klassenkameraden, ältere Geschwister oder Eltern mit dem Smartphone oder Tablet hantieren, sind Kids hingerissen. So etwas möchten sie selbst haben!

Viele Eltern scheuen, nicht ganz zu Unrecht, die Anschaffung eines internetfähigen Geräts. Früher oder später werden sie dem Drängen des Nachwuchses aber doch nachgeben müssen, schließlich gehören die vielseitigen Geräte bereits heute zur Grundausstattung vieler Grundschüler. 18 Prozent der Acht- und Neunjährigen verfügten 2016 über ein Mobiltelefon mit Internetzugang und Touchscreen. Dieser Anteil stieg seitdem um mehr als das Doppelte und Experten erwarten eine weitere Steigerung. Neben der kindlichen Neugierde ist also auch ein unterschwellig vorhandener sozialer Druck auf dem Schulhof nicht von der Hand zu weisen. 

Kinder vor Gefahren schützen

Für Eltern und Pädagogen steht die Sorge um die Kids im Mittelpunkt. Kinder können nicht immer beaufsichtigt werden und so schnell an Informationen, Bilder und Filme gelangen, die gänzlich ungeeignet sind. Auf alle Fälle sollten verantwortungsvolle Eltern auf den Geräten Kindersicherungen einrichten, die in den App-Stores von Google und Apple verfügbar sind – beispielsweise unter den Namen Kids Zone, Kids Place oder Kidoz. Zusätzlich lassen sich Informationen aber auch von Handy zu Handy unter Umgehung des Internets übertragen, so dass nicht alle Apps wirklich ausreichend sind. Und man sollte, obwohl diese Apps ausgesprochen durchdacht sind, den Erfindungsreichtum der Kinder nie unterschätzen, wenn es darum geht, derlei Schutzmechanismen auszuhebeln. 

"Aufklärung"

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es also nicht. Der sinnvollste Weg heißt deshalb „Aufklärung“. Sprechen Sie mit Ihren Kindern, erläutern Sie, was im Netz ok ist – und was nicht. Um die Funktionen eines Smartphones zu verstehen und zu lernen, wie man sich im Internet schützt, benötigen Heranwachsende Zeit und die Begleitung der Eltern. Experten raten deshalb dazu, dass Kinder ab etwa neun Jahren ein Handy ohne Internetzugang benutzen dürfen, aber frühestens ab elf Jahren ein onlinetaugliches Smartphone. 

Prepaid statt Festvertrag

Unbedingt sollten Eltern für ihre Kinder eine Prepaid-Lösung gegenüber einem Festvertrag bevorzugen. So können Sie die Kosten begrenzen, müssen allerdings darauf achten, dass das Guthaben jederzeit ausreicht, um im Notfall daheim anzurufen. 

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