Fridolin

Formalitäten nach der Geburt

Für Mama & Papa. Die Schwangerschaft war lang, und endlich ist das süße Baby da. Jetzt gibt es einige Dinge, an die Sie nach der Geburt denken sollten!

STANDESAMT:

Innerhalb einer Woche muss Ihr Kind beim zuständigen Standesamt gemeldet werden. Dafür benötigen Sie die Geburtsbescheinigung der Klinik oder der Hebamme, Ihren Personalausweis und Ihre Heiratsurkunde. Bei Unverheirateten gilt, dass die Vaterschaftsanerkennung vorliegen muss. Vom Standesamt werden vier Geburtsurkunden ausgestellt. Jeweils eine ist für die Beantragung von Eltern- und Kindergeld gedacht. Zwei Exemplare verbleiben bei den Eltern. Beim Standesamt wird auch der gewünschte Familienname des Kindes eingetragen.

EINWOHNERMELDEAMT:

Mit der Geburtsurkunde muss das Kind beim Einwohnermeldeamt angemeldet und ein Pass beantragt werden. Dazu werden außerdem die Ausweise der Eltern, eventuell die Bescheinigung über die Vaterschaft und ein Lichtbild des Kindes benötigt.

MUTTERSCHAFTSGELD:

Zügig nach der Geburt sollte der Antrag auf Mutterschaftsgeld zusammen mit einer Ausfertigung der Geburtsurkunde an die Krankenkasse geschickt werden.

KRANKENKASSE:

Bei der Krankenkasse muss auch eine Versicherung für das Kind beantragt werden. Auch hierfür ist die Geburtsurkunde notwendig. Das Kind ist in jedem Fall vom Moment der Geburt an krankenversichert.

ELTERNZEIT:

Nach der Geburt muss die Elternzeit mit dem Arbeitgeber besprochen und schriftlich angemeldet werden. Auch der Mann kann Elternzeit beantragen.

ELTERNGELD:

Der Antrag auf Elterngeld wird an die Elterngeldstelle geschickt. Dazu gehören Geburtsurkunde des Kindes, Bescheinigung der Krankenkasse sowie des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld und eine Einkommensteuererklärung.

KINDERGELD:

Einen Antrag auf staatliches Kindergeld erhält man beim Arbeitsamt. Ihm muss eine Geburtsurkunde beigefügt werden.

KITA:

Eltern, die ihr erstes Kind bekommen, wissen oft nicht, wie wichtig es ist, sich frühzeitig um einen Kita- oder Krippenplatz zu bemühen. Denn die Wartezeit kann bis zu 2 Jahre dauern. Daher sollten insbesondere werdende Eltern, die schnell wieder in ihren Beruf einsteigen wollen und auf einen Krippenplatz angewiesen sind, lange Wartelisten und entsprechende Wartezeiten bei ihrer Planung berücksichtigen. Eltern sollten sich daher frühzeitig beim Jugendamt oder dem nächstgelegenen Kindergarten über die örtlichen Anmeldemodalitäten informieren.

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