Fridolin

Kein Kindergeburtstag ohne Spiele

Feste feiern. Ohne Planung geht nichts bei einem Kindergeburtstag. Sonst wird es schwer, die Horde Mädchen und Jungs zu bändigen. Doch versuchen sie bei der Feier nicht, ihre Planung minuziös umzusetzen; das wird nicht funktionieren.

Kinder sind spontan, natürlich und agieren manchmal äußerst überraschend. Dennoch sollten Sie Spiele für die Feier vorbereitet haben. Dabei sollten Sie auf eine Mischung achten. Ein Spiel nach dem anderen kann schnell langweilig werden. Zudem sollten Sie nicht nur Sport- und Bewegungsspiele anbieten, sondern auch Denk- und eher ruhige Spiele durchführen. Gerade zum Abschied sollte die Stimmung der Kinder sanft heruntergefahren werden. Und sollte es einmal zu Streitigkeiten kommen oder ein Kind bei einem Spiel nicht mitmachen wollen: Bleiben Sie gelassen. Wenn Sie gereizt reagieren, überträgt sich das sehr schnell auf die Kinder. Über kleine Streitigkeiten sollten Sie einfach hinwegsehen; die sind schnell wieder vergessen. Taucht ein größeres Problem auf, sollte man die Streithähne trennen und am besten durch ein neues Spiel ablenken. Ein Kind, das nicht mitspielen möchte, setzt einfach eine Runde aus.

Spiele für Draussen

Wanderndes Wasser:

Ein Kindergeburtstag-Spiel zum Abkühlen. Alle Kinder sitzen im Kreis, reichen sich einen Eiswürfel weiter. Bei wem der Eiswürfel geschmolzen ist, der scheidet aus. Und weiter geht's mit dem nächsten Eiswürfel. Wer ist am Ende der beste „Wasserträger?“

Die Salzsäule:

Zu einer flotten Musik tanzen die Kinder herum, so wie es ihnen Spaß macht. Aber die Musik wird immer wieder unterbrochen. Wer schafft es, beim Abbrechen der Musik, zu einer Salzsäule zu erstarren? Wer sich bewegt, scheidet aus. Das letzte Kind ist Sieger.

Wettfischen:

In eine Schüssel mit Wasser wird eine größere Anzahl Apfelstücke gegeben. Die Kinder müssen in einer vorgegebenen Zeit versuchen, mit dem Mund möglichst viele Äpfel aus der Schüssel zu fischen. Die Hände werden dabei auf dem Rücken gehalten.

Spiele für Drinnen

Mäuschen, Piep einmal:

Eine "blinde" Maus setzt sich auf den Schoß eines der im Stuhlkreis sitzenden Kinder. Dieses Kind muss mit verstellter Stimme "piep" rufen. Wird die Stimme erkannt, kann die blinde Maus das Tuch abnehmen und die Maus, die richtig erraten wurde, ist nun die "blinde" Maus.

Schmeck Was:

Hmmm, das schmeckt. Aber nach was? Bei dem "Schmeck was!"-Spiel werden den Kindern nacheinander die Augen verbunden. Dann dürfen sie verschiedene Getränke und Speisen kosten und müssen raten, was es ist. Die umstehenden Kinder können durch "Hmmm!" oder "Igitt!" den Verkoster auf die falsche Fährte führen

Insellauf:

Din A4 Blätter werden auf den Boden gelegt. Sie sind Rettungsinseln. Die Musik geht an und die Kinder "tummeln sich im Wasser (Papiere berühren verboten)" Die Musik geht aus und jedes Kind rettet sich auf eine Insel. Nach jeder Runde wird eine Insel entfernt. Der Sieger hat die letzte verbleibende Insel erobert.

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