Fridolin

Die fünf Sinne des Babys

Fit & Fröhlich. Babys haben ihre Sinne beisammen. Schmecken, Sehen, Hören, Riechen und Fühlen: Kinder kommen voll ausgestattet auf die Welt.

Es funktioniert zwar noch nicht alles perfekt, aber im Mutterleib hat sich in den neun Monaten ein Wesen entwickelt, das bereits sehr viel von den Sinnesreizen der Umgebung aufgenommen hat. Das Ungeborene spürt, ob sich die Mama wohl fühlt oder ob sie Kummer hat.

Fühlen

Schon ganz früh wird ein Baby im Mutterleib mit dem Tastsinn ausgestattet. Bereits ab der achten Schwangerschaftswoche verspürt das Ungeborene erste Reize wie das Vorbeistreifen der Nabelschnur an seiner Haut. Beim Ultraschall erkennt man, wie es sein Umfeld ertastet.

Schmecken

Der Geschmackssinn entwickelt sich etwa ab der 13. Schwangerschaftswoche. Schon etwa ab dem vierten Lebenstag kann ein Baby den Geruch der Mutter erkennen. Die meisten Babys bevorzugen Süßes. Wer dem Kind etwas Saures unterjubeln möchte, erntet Entrüstung, oft sogar Geschrei. Während der ersten Wochen sind Babys aber mit dem Geschmack ihrer Hauptnahrung – der Muttermilch – vollkommen zufrieden.

Sehen

Der Sehsinn ist bei der Geburt am wenigsten ausgereift. Das Neugeborene kann nur etwa 20 Zentimeter weit sehen, es sieht zunächst nur unscharf und schemenhaft. Das Sehvermögen des Babys wird allmählich besser. Mit ungefähr acht Monaten kann es dann ganz klar sehen, seine Sehkraft ist voll ausgebildet.

Hören

Etwa in der 17. Schwangerschaftswoche sind die Ohren des Ungeborenen empfangsbereit. Ab dann nimmt das Baby alles wahr, was im Körper seiner Mutter Töne erzeugt. Etwa den Herzschlag oder das Rauschen des Blutes. Mit der Zeit kann das Ungeborene aber auch Geräusche von außen hören. Zunächst die Stimme seiner Mama, und später auch alltägliche Laute oder Musik. Solche Reize nehmen die Kinder im Mutterleib wahr: Ist es extrem laut, strampeln die Kleinen ganz aufgeregt. Hören sie dagegen angenehme und leise Musik, so sind sie ganz entspannt.

Riechen

Zur gleichen Zeit wie sich der Geschmackssinn bildet, entwickelt sich auch das Riechen. Riechen kann ein Fötus schon mit sechs Monaten. Weil Babys gleich nach der Geburt auf ihre „Näschen“ angewiesen sind, werden die Riechzellen bereits angelegt, wenn sie noch in Mamas Bauch sind. Hat das Baby nämlich erst mal das Licht der Welt erblickt, so hilft das Riechen dem Neugeborenen, seine Mama zu erkennen und lassen sich vom Duft der Milch zu ihrer Brust leiten.

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