Andreas Bender

Bopparder BurgTheater ist zurück auf der Bühne

Boppard. Das Bopparder BurgTheater feierte ein fulminantes Comeback. "Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge" ist auch am 18. und 19. November noch zu sehen.

Bilder
Das Bopparder BurgTheater feierte mit der Neu-Inszenierung "Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge" ein fulminantes Comeback auf der Bühne der Stadthalle.

Das Bopparder BurgTheater feierte mit der Neu-Inszenierung "Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge" ein fulminantes Comeback auf der Bühne der Stadthalle.

Foto: Birgit Schönwälder

Am vergangenen Freitag und Samstag feierte das Bopparder BurgTheater mit der Neu-Inszenierung "Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge" ein fulminantes Comeback auf der Bühne der Stadthalle in Boppard. Rudolf Neiser brilliert in der Rolle des griesgrämigen und geizigen Geldverleihers Ebenezer Scrooge, für den Weihnachten nichts weiter als verabscheuungswürdiger Humbug ist. Sein bettelarmer Schreiber Bob Cratchit alias Bernard Boury arbeitet im ungeheizten Büro und weder Spendensammler, noch sein eigener Neffe Fred, herrlich interpretiert von Niko Neuser, können sein Herz erweichen.

 

Doch diese Weihnacht scheint es in sich zu haben: Der verstorbenen Teilhaber Jacob Marley sucht Scrooge aus dem Jenseits heim und verkündet die Ankunft dreier Geister. Rudi Heinrichs, Alex Best und Peter Hübschen entführen die Zuschauer auf zauberhafte Weise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weihnachtshassers. So bleibt dem alten Grieskram nichts anderes übrig, als sich zunächst gemeinsam mit dem schillernden Geist der vergangenen Weihnacht auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben, in der Philip Bösand in seiner Rolle als jüngere Version des Geldverleihers beeindruckt.

 

Nach und nach muss Scrooge erkennen, dass längst nicht alle Entscheidungen in seinem Leben die richtigen waren. Es scheint als würde er den wahren Sinn des Weihnachtsfestest doch noch erkennen. Oder ist es bereits zu spät für ihn? In einem phantastischen Bühnenbild und einer gelungenen Mischung aus neuen Darstellern und erfahrenen Größen des Bopparder BurgTheaters gelingt Regisseur Peter Hübschen eine unterhaltsame und zum Nachdenken anregende Inszenierung. Diese beindruckt auch mit wunderschönen, historischen Kostümen, dramatischer Musik und tollen Effekten, die dem Zuschauer einen spannenden Abend bescheren. "Surprise, Surprise".

 

Wer nun Lust hat sich selbst ein Bild zu machen, hat dazu am Freitag, 18. und am Samstag, 19. November, noch Gelegenheit. Eintrittskarten aus dem letzten Jahr sind weiterhin gültig. Tickets können in der Tourist-Information Boppard, im Reisebüro Waldforst in Boppard, sowie auf www.ticket-regional.de oder an der Abendkasse erworben werden.


Meistgelesen