Andreas Bender

BUGA: Stahlblumen gepflanzt

Urbar. Eine ungewöhnliche Pflanzaktion fand im Skulpturenpark Urbar-Oberwesel statt.

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Stahlblumen muss man nicht gießen: Das BUGA-Logo wurde im Skulpturenpark aufgestellt.

Stahlblumen muss man nicht gießen: Das BUGA-Logo wurde im Skulpturenpark aufgestellt.

Foto: TI Hunsrück-Mittelrhein

Es war schon eine ungewöhnliche Pflanzaktion, die jetzt im Skulpturenpark Urbar-Oberwesel stattfand. Eigentlich mussten nur drei Blumen in die Erde, aber da die drei Meter groß sind und aus tonnenschwerem Stahl bestehen, musste hierfür eigens ein Bagger anrücken. Genau genommen handelte es sich um ein überdimensionales Buga-Logo, dass bereits jetzt als Fotomotiv oberhalb von Oberwesel auf das Großereignis in sieben Jahren hinweisen soll.

 

Thomas Biersch von der Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein hatte die Idee, als er vor einem Jahr die Streckenführung für die Traumschleife Mittelrhein plante. Nach ersten Erfahrungen mit Stahlfiguren an Wanderwegen (Murscher Stahlesel und Biebernheimer Quetschehannes) sah er hier die Möglichkeit einer Aufwertung des Skulpturenparks, der auf einem herrlichen Wiesenplateau oberhalb von Oberwesel liegt. Als Thema war an diesem zentralen Ort die BUGA naheliegend, so dass die Skulptur jetzt mit herrlichen Blick auf Oberwesel für das Mittelrheintal werben kann. Genug Wanderer kommen vorbei, denn nicht nur die Traumschleife Mittelrhein, sondern auch der Welterbesteig Oberes Mittelrheintal und der Rheinburgenweg führen durch den Park. Auch ein Rundweg über den Oelsbergsteig und den neuen Oelsberg-Kunstpfad ist möglich.

 

Gefördert wurde das Projekt (8 000 Euro) mit 60 Prozent aus Mitteln des Regionalbudgets der LAG Welterbe. VG-Bürgermeister Peter Unkel freut sich besonders darüber, dass die technische Umsetzung nach der Ausschreibung an drei Firmen aus der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein vergeben werden konnte. Gezeichnet wurde das Logo von Fritz Eger aus Morshausen, ausgeschnitten wurde die Form bei der Firma WSM-Wasserstrahl Mallmann in Dörth, zusammengebaut und nach Urbar geliefert von Classen-Metallbau aus Mermuth. Den Aufbau dort übernahmen die Wanderwegewarte Jürgen Goedert, Achim Goedert und Nik Schuhmacher mit Unterstützung von Baggerfahrer Werner Vogt aus Urbar.