Andreas Bender

Ehrenamtliches Engagement von Hans-Josef Karbach gewürdigt

Boppard. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Hans-Josef Karbach aus Boppard mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

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Für sein Engagement sprach SGD-Präsident Wolfgang Treis Hans-Josef Karbach Dank und Anerkennung aus. Bei der Feierstunde waren auch die erste Kreisbeigeordnete Rita Lanius-Heck, Bürgermeister Jörg Haseneier (Boppard) und Dechant Herrmann-Josef Ludwig anwesend.

Für sein Engagement sprach SGD-Präsident Wolfgang Treis Hans-Josef Karbach Dank und Anerkennung aus. Bei der Feierstunde waren auch die erste Kreisbeigeordnete Rita Lanius-Heck, Bürgermeister Jörg Haseneier (Boppard) und Dechant Herrmann-Josef Ludwig anwesend.

Foto: SGD Nord

Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Hans-Josef Karbach aus Boppard. 

 

Über 35 Jahre hat er sich als Ortsvorsteher von Hirzenach engagiert. Bereits 1974 wurde er in den Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde gewählt und übernahm sogleich das Amt des Ersten Beigeordneten. Über 25 Jahre gehörte er dem Stadtrat Boppard an und war in verschiedenen Ausschüssen tätig. In der Wahlperiode 1989/1994 war er dritter Beigeordneter. Zudem gehörte er für drei Legislaturperioden dem Kreisrechtsausschuss als Beisitzer an. Parteipolitisch engagiert er sich seit über 60 Jahren in der Christlich Demokratischen Union (CDU). Den von ihm mitbegründeten CDU-Ortsverband Hirzenach-Holzfeld-Rheinbay leitete er fast 40 Jahre. Er hat sich in zahlreichen Projekten eingebracht und diese umgesetzt. So konnte beispielsweise die mutmaßlich keltische Befestigungsanlage "Ginsterstick" unter Schutz gestellt werden. Zudem wurde der Wanderweg Traumschleife "Rheingold", nach seinen Plänen ausgebaut. Auch die Anlegung der Weinbergsfläche "Staat" mit der Sanierung der Trockenmauern und einem Erschließungsweg konnte in den Jahren 2009/2010 erfolgreich abgeschlossen werden. Damit einher ging der Bau von zwei Bahnunterführungen. Bei der Weinbergsfläche handelt es sich um die einzig verbliebene in Hirzenach.

 

Nach fast 30-jährigen Bemühungen konnte er im April 2008 das Dorfgemeinschaftshaus an die Hirzenacher übergeben. Auch in der Kirchengemeinde ist er aktiv. Seit zwei Jahrzehnten ist er stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates. Über diese Zeit wurde unter seiner Federführung die Sanierung einschließlich der Finanzierung der Propsteikirche und des Propsteigebäudes umgesetzt. Viele ehrenamtliche Leistungen hat er selbst erbracht, organisiert und koordiniert.

 

Im Jahr 2000 gründete er den Förderverein Propsteigarten e.V. Fast 22 Jahre war er nun auch 1. Vorsitzender dieses Vereins. Seit September dieses Jahres ist er 2. Vorsitzender. Mit mehr als 10.000 Arbeitsstunden und körperlichem Einsatz hat der Verein unter seiner Federführung den Propsteigarten von Wildnis befreit und zu einem "Mosaikstein im Welterbe" gemacht. Im August 2019 wurde dieser mit einem dritten Platz in der Kategorie "Bau- und Gartenkultur" der Initiative Baukultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal ausgezeichnet. Ebenso fast 22 Jahre gehörte er dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Hirzenach St. Bartholomäus an. Hier schafft er es, dass die Kirchengemeinde trotz der vielfältigen Sanierungsmaßnahmen an Pfarrkirche und Propsteigebäude ebenfalls schuldenfrei ist und immerhin noch eine 6-stellige Rücklage aufweist.


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