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Mühevolles 2:2 für den FC Karbach

In den Aufwind des Karbacher Oberligisten brach der FV Diefflen mit einer heftigen Querböe ein. Auf dem Quitinsberg gab es am Ende ein 2:2-Unentschieden, mit dem beide Mannschaften zufrieden sein mussten.
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Hinter dem hochgereckten Arm des Torwarts schlug der von Yannik Rinker (15) getretene Freistoß zum 1:0 für Karbach ein. Am Ende stand es 2:2. (Foto: Arno Boes)

Hinter dem hochgereckten Arm des Torwarts schlug der von Yannik Rinker (15) getretene Freistoß zum 1:0 für Karbach ein. Am Ende stand es 2:2. (Foto: Arno Boes)

Von Arno Boes. Nach drei Siegen in Folge ging der FC Karbach mit Optimismus in die Partie. Und der schien zunächst auch berechtigt. In der 5. Minute prallte ein Abschlag des Dieffler Torwarts aus kurzer Distanz vom Rücken von Tobias Jakobs direkt wieder Richtung Tor ab, aber nicht über die Linie. Fünf Minuten später erkannte Thomas Klasen, dass alle Abwehrspieler und auch der Torwart weit vor das Dieffler Gehäuse gerückt waren, sein Lupfer knallte aber genau an das linke obere Toreck. Karbach drückte weiter, in der 30. Minute kam Jakobs bei einem Angriff elfmeterverdächtig zu Fall, der insgesamt gute Schiedsrichter Sascha Fischer legte den Tatort aber kurz vor die Linie. Den fälligen Freistoß zirkelte Yannik Rinker gekonnt zum 1:0 für die Karbach über die Mauer hinweg. Auch in den folgenden Minuten schienen die Gastgeber den Gegner im Griff zu haben. Der kam in der 43. Minute jedoch vor das Karbacher Tor und aus einer eher unglücklich als gefährlich aussehenden Situation unterlief Marco Gietzen ein Eigentor zum 1:1-Ausgleich. Die zweite Halbzeit gehörte insgesamt zu den schwächsten, die man in dieser Saison auf dem Quintinsberg gesehen hat. Nachdem Diefflen in der 49. Minute mit 1:2 in Führung gegangen waren, liefen die Karbacher diesem Rückstand hinterher, fanden aber gegen einen schwachen Gegner nicht die spielerischen Mittel für zwingende Torchancen. Trainer Torsten Schmidt setzte alles auf die Offensive, schickte sein Team fast komplett nach vorne. Es reichte aber nur noch zum 2:2-Ausgleich durch Oscar Feilberg in der 80. Min.   „Nach vier Zu-Null-Spielen in Folge haben wir die Tore heute für den Gegner quasi gleich mitgeschossen. Da hat einiges nicht gepasst. Aber ich weiß, dass mein Team kämpfen wird, sowohl in der Liga und natürlich im Pokal gegen die TUS aus Koblenz. Da muss man dann halt auch mal mit so einem mühevollen Punkt diesmal zufrieden sein.“ Am Mittwoch (26. April, 20 Uhr) steht für den FC Karbach das Spiel in Eppelborn gegen Hertha Wiesbach an, am Samstag (29. April., 15.30 Uhr) kommt der FSV Salmrohr, der noch um jeden Punkt gegen den Abstieg kämpft. Und am 2. Mai dürfte es dann voll werden auf der Karbacher Sportanlage, wenn die TUS dort um 18 Uhr zum Rheinlandpokal-Halbfinale antritt. Karten dafür gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des FC Karbach in Emmelshausen.