Andreas Bender

Oberwesel: "Begleitung im Bus" fällt nicht ganz weg

Oberwesel. Wir bieten das begleitende Fahren weiter donnerstags an Schultagen an und dies ist gesichert", sagt Hermann J. Bappert von der Kolpingsfamilie.

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Haltestelle Fähre Kaub: Andre Kimpel (links) möchte gerne mit Hermann J. Bappert nach Oberwesel fahren. Ein Ausstieg ist dort an Wochenenden nicht mehr möglich. Beide kämpfen für eine Anpassung der Fahrpläne auf der Linie 685.

Haltestelle Fähre Kaub: Andre Kimpel (links) möchte gerne mit Hermann J. Bappert nach Oberwesel fahren. Ein Ausstieg ist dort an Wochenenden nicht mehr möglich. Beide kämpfen für eine Anpassung der Fahrpläne auf der Linie 685.

Foto: Fährgemeinschaft Kaub

"Begleitung im Bus steht nicht vor dem Aus; die wichtigste Botschaft: Wir bieten das begleitende Fahren weiter donnerstags an Schultagen an und dies ist gesichert", so der Verantwortliche für Organisation und 2. Vorsitzender der Kolpingsfamilie Oberwesel, Hermann J. Bappert. "Wir sind in Gesprächen mit der Kreisverwaltung um auch in den Ferien das Angebot zu ermöglichen und haben daher Kontakt mit Landrat Volker Boch aufgenommen", so Bappert weiter. Denn zwischenzeitlich haben viele Bürgerinnen und Bürger sich über die Gründe der geänderten Fahrten beim Vorsitzenden gemeldet und wollen Informationen haben.

 

Weggefallen sind Fahrten an Vormittagen, an Wochenenden und in den Abendstunden, die als Anruflinienfahrten (ALF) auf Linie 685 ausgewiesen waren. "Die Kolpingsfamilie Oberwesel kann hier nicht Busse bestellen und finanzieren, um das Angebot in den Morgen- bzw. Abendstunden, Randzeiten und Ferientagen sicher zu stellen", so Bappert.

 

Daher wird es weiteren Gesprächsbedarf geben. "Die Bürgerinnen und Bürger möchten morgens auf der Linie 685 ihre Fahrten ins Gewerbegebiet Tuchscheren zum Einkaufen machen", so ein Bewohner aus der Innenstadt. Auch im Freizeitverkehr z. B. zur Engelsburg nach Kaub sollte am Wochenende gefahren werden. Dieses Ziel ist seit der Fahrplanänderung aus Oberwesel kommend nicht mehr möglich, denn die Einstiege an den Stadthaltestellen sind weggefallen. Der Betreiber der Fähre in Kaub, Andre Kimpel, steht selbst in Gesprächen mit dem VRM und der Kreisverwaltung, da hier das Fahrkartenangebot im Verkehrsverbund nach Oberwesel somit gänzlich weggefallen ist.

 

Fahrgäste aus Kaub müssen so den Zug nach St. Goarshausen nehmen, dann mit der Fähre übersetzen, um Oberwesel mit dem Zug zu erreichen. Fahrstrecke: 16 km, Fahrzeit circa 80 Minuten. Mit der Fähre Kaub und dem Bus sind es 4 km und ca. 10 Minuten Fahrzeit. So hofft nicht nur Andre Kimpel Chef der Fährgemeinschaft, eine schnelle Änderung des Fahrplans, auch die Kolpingsfamilie Oberwesel möchte das gut genutzte und willkommene Angebot für Bürgerinnen und Bürger, Senioren und körperlich beeinträchtigte Personen auf der Linie 685 als "Begleitendes Fahren" auch in den Ferien weiter führen.

 

Weitere Infos unter www.kolpingsfamilie-oberwesel.de oder www.Faehre-Kaub.de

 


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