Andreas Bender

Stichwahl in der VG Kirchberg: Rudat oder Müller?

Kirchberg. Das Rennen um das Bürgermeisteramt der VG Kirchberg geht in die Verlängerung: Kerstin Rudat und Peter Müller treten am 9. Oktober zur Stichwahl an.
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Kerstin Rudat und Peter Müller stehen am Sonntag zur Wahl.

Kerstin Rudat und Peter Müller stehen am Sonntag zur Wahl.

Foto: Archiv

Peter Müller, der als unabhängiger Kandidat ins Rennen geht, konnte im ersten Durchgang mit 24,5 Prozent die meisten Stimmen auf sich vereinen. »Als junger und moderner Bürgermeisterkandidat möchte ich die Zukunft unserer Verbandsgemeinde mit meiner Kompetenz und meinen Ideen gestalten«, sagt der 48-jährige Fachbereichsleiter Bürgerdienste (VG Kirchberg) aus Sohren gegenüber dem WochenSpiegel. »Für mich besonders wichtig: Eine lebenswerte Verbandsgemeinde für alle Generationen, ein attraktiver Wirtschaftsstandort, zielgerichtete Klimapolitik, starke Feuerwehren, solide Finanzen und eine Verwaltung, bei dem jeder Bürger das Gefühl hat, hier wird mir schnell und gut geholfen. Ich freue mich mit dem tollen Wahlergebnis als Sieger in die Stichwahl zu gehen«, so Müller.

 

Die CDU-Kandidatin Rudat erhielt am 25. September 21,1 Prozent der Stimmen. »Der große Zuspruch freut und bestärkt mich. Denn jetzt ist die Zeit für Aufbruch und frischen Wind in Verwaltung und Region«, erklärt die 55-jährige Kommunikationswirtin und Unternehmerin aus Dillendorf. »Wir stehen vor vielen Herausforderungen, müssen vieles neu denken und unsere 40 Kommunen zu einer Zukunftsregion zusammenführen«, so Rudat weiter. »Als Ihre innovative, wirtschaftskompetente Bürgermeisterin möchte ich Impulse setzen und für neue Perspektiven sorgen. Mit unverstaubtem Blick - denn in eingefahrenen Amts-Mustern läßt sich nichts bewegen. Zukunft gestalten, statt nur verwalten.«

 

Am Sonntag, 9. Oktober, entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wer 2023 die Nachfolge von Harald Rosenbaum antritt.


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