Andreas Bender

VG Kirchberg: Rudat will Bürgermeisterin werden

Kerstin Rudat wurde auf der Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbands Kirchberg als Kandidatin für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters aufgestellt.

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Im Herbst wählt die VG Kirchberg einen neuen Bürgermeister, beziehungsweise eine neue Bürgermeisterin. Kerstin Rudat hat ihren Hut in den Ring geworfen.

Im Herbst wählt die VG Kirchberg einen neuen Bürgermeister, beziehungsweise eine neue Bürgermeisterin. Kerstin Rudat hat ihren Hut in den Ring geworfen.

Foto: Privat

Gemünden/Kirchberg. Die Kommunikationswirtin aus Dillendorf erhielt mit 97 Prozent die große Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Der kürzlich neu gewählte Vorsitzende des Gemeindeverbands, Andreas Benke, gratulierte als Erster und wünschte Rudat viel Erfolg beim nun anstehenden Wahlkampf und erklärte im Namen des Vorstandes volle Unterstützung.

 

In Ihrer Vorstellungsrede umriss Rudat ihr Programm: mit "breitem Sachverstand und frischen Impulsen" möchte die "leidenschaftliche Mittelständlerin" die Ver-bandsgemeinde Kirchberg jetzt in die Zukunft zu führen. "Ich war jobmäßig viel un-terwegs, habe im Ausland gelebt - aber ich war immer hier zu Hause." Für das Amt fühlt sich die selbständige Projektmanagerin mit ihrer Erfahrung in verschiedensten Bereichen bestens gerüstet: "Vieles ist derzeit in kompletter Veränderung; in Wirtschaft, Gesellschaft, Familien - auch in der Verwaltung wird es immer wichtiger, proaktiv zu agieren und wirklich vorausschauend zu gestalten." Sie sei durch ihren Beruf unternehmerisches Denken, perspektivisches und lösungsorientiertes Arbeiten gewohnt: "Durch viele Projekte weiß ich, daß es nicht nur um gute Ideen geht, sondern letztlich um die realistische Umsetzung." Für wirklich Neues brauche man Mut und Pragmatismus, Dinge "auch mal ganz anders" anzugehen.

 

Wirtschaftskompetent, bürgernah und kommunalpolitisch fit - mit dieser Mischung möchte sie punkten und als VG-Bürgermeisterin auf die erfolgreiche Arbeit von Bürgermeister Harald Rosenbaum aufbauen: "Er verantwortet derzeit eine hervorragend aufgestellte Verwaltung mit versierten Bereichsleitern und Fachkräften. Doch eine Verwaltung muss in Bewegung bleiben, sich weiter entwickeln. Da glaube ich an frischen Wind und den klaren Blick von aussen - dazu sind für agiles und visionäres Arbeiten heute ganz andere Kompetenzen gefragt." Diese möchte sie gerne einbringen, denn Zukunft liesse sich nicht verwalten: "man muss sie aktiv gestalten - gemeinsam, über Parteigrenzen hinweg."

 

Kerstin Rudat ist die erste Kandidatin, die offiziell ihren Hut in den Ring wirft. Man darf gespannt sein, wer sich außerdem um das Amt des VG-Bürgermeisters bewerben wird. Gewählt wird am 25. September. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Nachfolge von Amtsinhaber Harald Rosenbaum, der nicht mehr für eine weitere Amtszeit antritt.