20 Jahre Grumbieremarkt in Schweinschied

Hunsrück/Nahe. 20 Jahre Grumbieremarkt in Schweinschied: Der Markt am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober, hat sich seit Jahren in der Region bestens etabliert und bietet für jeden Besucher etwas. Viele Gäste freuen sich schon auf die Ausstellung der alten Schlepper und Wagen. Moderne Traktoren mit den dazugehörenden Bodenbearbeitungsgeräten sind ebenfalls zu sehen.

Oldtimer und MUNGA- und UNIMOG- Liebhaber kommen auch auf ihre Kosten. Jeder der mit seinem Gefährt an der Ausstellung teilnimmt erhält eine Urkunde und Verzehrbons. Die Zahl der Marktstände steigt jedes Jahr an. Der Jubiläumsmarkt bietet wieder Köstliches aus Garten, Küche und Keller. Leckere Obsterzeugnisse und delikate Würste sind im Angebot. Dazu kommen Käsespezialitäten und heimmische Wildprodukte. Die Brennerei im Ort bietet eine große Auswahl an Edelbränden und die Schweinschieder Bäckerei hält neben anderen Backwaren das bekannte Grumbeerebrot bereit. Nicht zu vergessen die braune Knolle. Kartoffeln zum Einkellern direkt vom Erzeuger. 

Handarbeiten und Tischwäsche, Basteleien und Spielzeug gibt es an den Ständen. Es heißt also Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen und Hören. Für den Hörgenuss sorgt eine bekannte Musikkapelle aus der Verbandsgemeinde. Im Gemeindehaus lockt eine herrliche Kuchentafel und Kaffee für nette Plaudereien und Entspannung. Jede Landfrau hat ihr eigenes Rezept für klassische Torten und Gebäck. So ein Markttag macht auch Hunger und Durst nach Deftigem. Die Landfrauen haben sich wieder Kartoffelspezialitäten ausgedacht und sind bestens vorbereitet für den enormen Ansturm auf Pfannkuchen und Grumbeeresopp. Die Männer und Initiatoren vom Stammtisch bieten gekühlte Getränke an - zünftiges Bier und auch die Weinfreunde können sich laben. Für die jungen Gäste gibt es Mitmachangebote, Ponyreiten und eine Riesenhüpfburg.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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