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Drei Fische gingen den Beamten ins Netz

Viel zu tun für die Bundespolizei am Flughafen Hahn

Hunsrück/Nahe. Gefälschte Ausweispapiere, unerlaubte Einreise und zwei Haftbefehle vollstreckt, dies ist die Bilanz der Bundespolizei am Flughafen Hahn vom Montag.

 

Am Morgen wies sich ein albanischer Staatsangehöriger gegenüber den Polizisten mit gefälschten italienischen Dokumenten aus. Der 22-jährige Mann wollte nach Irland reisen. Bei der Ausreisekontrolle erkannten die Bundespolizisten die falschen Ausweispapiere und stellten diese sicher.

Eine gefälschte italienische Krankenversicherungskarte fanden die Beamten bei der Durchsuchung, sowie deren albanischen Reisepass. Weil der Mann unerlaubt nach Deutschland einreiste und sich dort unrechtmäßig aufhielt, musste er mit einem Flugzeug nach Tuzla in Bosnien ausreisen. Zusätzlich wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Bei einer Einreisekontrolle eines Fluges aus Rumänien nahmen die Bundespolizisten zwei Männer fest. Ein 28 Jahre alter Ungar wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln gesucht. Wegen eines Eigentumsdeliktes hatte ihn das Amtsgericht Gummersbach zu einer Geldstrafe in Höhe von 890 Euro verurteilt. Weil er den geforderten Betrag zahlte, konnte er seine geplante Reise fortsetzen.

Gegen einen 24-jährigen Rumänen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz vor. Wegen schweren Bandendiebstahls hatte das Amtsgericht Mainz gegen den Mann Untersuchungshaft angeordnet. Er wurde an die ermittelnde Dienststelle, der Kriminaldirektion Mainz übergeben.

 

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