Erster Spatenstich für Bau der Vergärungsanlage

Hunsrück/Nahe. Auf dem Gelände der Rhein-Hunsrück-Entsorgung (RHE) wurde am Dienstnachmittag, 10. September, der erste Spatenstich für die Biovergärungsanlage gesetzt. Dabei legten auch Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese, Landrat Dr. Marlon Bröhr sowie RHE-Chef Thomas Lorenz Hand an.

Mehr als 12 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt, das zukünftig die rund 13 000 Tonnen Bioabfall im Rhein-Hunsrück-Kreis effizient nutzen soll. „Mit der neuen Bioabfallvergärungsanlage kann der Rhein-Hunsrück-Kreis künftig nicht nur knapp 2 500 Tonnen klimaschädliches CO2 einsparen. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, wird das aus Bioabfällen erzeugte und gespeicherte Biogas über ein Blockheizkraftwerk in Strom umgewandelt und flexibel ins Netz eingespeist. Das trägt zur Netzstabilität sowie zur dezentralen Energiewende in der Region bei. Diese innovative und in Deutschland einzigartige Anlage ist eine Blaupause für die Energiewende“, sagte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese beim Spatenstich in Kirchberg.

Das Umweltministerium fördert die beispielgebende Anlage mit insgesamt 1,5 Millionen Euro, dem höchst möglichen Betrag, wie Griese erklärte. Die Bauzeit soll rund zwei Jahre dauern.

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