Großbrand bei Polymer: Löscharbeiten dauern an

Hunsrück/Nahe. Auch 24 Stunden nach Ausbruch des Großbrandes auf einem Firmengelände in Bad Sobernheim ist dort die Feuerwehr weiterhin im Einsatz. Noch gibt es brennendes Material und Glutnester in der total zerstörten Halle.

von Sebastian Schmitt

Nach Informationen des Einsatzleiters Lothar Treßel werden die Nachlöscharbeiten voraussichtlich noch mindestens den ganzen Freitag laufen. Man versuche, das brennende Material das teilweise unten den Verkleidungsstahlblechen der eingestürzten Halle liegt, mit Hilfe eines Spezialbaggers der Firma Schäfer aus Daubach umzuschichten, um es besser abzulöschen. In der Nacht auf Freitag waren die Feuerwehren Bad Sobernheim, Odernheim und Seesbach, mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. „Als mit anbrechendem Tageslicht die Rauchentwicklung wieder zunahm, haben wir die Feuerwehr Monzingen und Bärweiler alarmiert.

Neue Katwarn-Warnung

Gleichzeitig wurde die Bevölkerung erneut mit Katwarn gewarnt. Türen und Fenster geschlossen zu halten“, informierte Wehrleiter Treßel, der am Freitagmorgen mit 30 Einsatzkräften das Feuerbekämpfte. Über die Drehleiter und mehrere Strahlrohre wurden die immer wieder aufflammenden Glutnester abgelöscht. Im Gegensatz zur der schwarzen Rauchsäule am Donnerstagmorgen, die durch die große Hitzeentwicklung sehr rasch und hoch aufstieg, waberte die weiße Rauchwolke von Freitagmorgen dicht über dem Boden über die Westtangente Richtung Innenstadt. Auf der Verbindungsstraße fuhren manche Autofahrer bedingt durch den Rauch und um einen Blick zu erhaschen extrem langsam, andere fuhren dann etwas schneller in den Rauch und es häuften sich die beinahe Unfälle. Der beißende Rauch zog tief in westliche Richtung, auch tief über den Bahnhof legte sich die Wolke.

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