"Heimat shoppen": IHK zieht positive Zwischenbilanz

Hunsrück/Nahe. Vor Ort einkaufen und den Handel stärken, das ist das Ziel der bundesweiten Imagekampagne „Heimat shoppen“, an der sich am vergangenen Wochenende die Städte Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Meisenheim und – erstmalig – Kirn beteiligt haben.

Wie wichtig der lokale Einzelhandel, aber auch die Gastronomie und Dienstleister für attraktive und lebenswerte Innenstädte sind, wurde durch den diesjährigen Lockdown besonders deutlich. Um gerade jetzt ein Zeichen für den Handel und lebendige Stadtzentren zu setzen, engagieren sich in ganz Rheinland-Pfalz erneut rund 70 Städte und Gemeinden bei der von den Industrie- und Handelskammern (IHKs) initiierten Kampagne „Heimat shoppen“.

“Ich freue mich sehr, dass sich auch in unserer Region immer mehr Innenstädte an „Heimat shoppen“ beteiligen und bin gespannt, ob wir nächstes Jahr vielleicht wieder einen zusätzlichen Heimat Shoppen-Standort dazugewinnen” begrüßte IHK-Vizepräsident Matthias Ess die positive Entwicklung der Initiative.

Der regionale Einzelhandel sei nicht nur „Versorger“, sondern auch Arbeitgeber, Ausbilder, Stadtgestalter und Eventmanager, so Ess weiter. Handel und Gastronomie böten vielen Menschen berufliche Perspektiven vor Ort. "Wir alle können dazu beitragen, dass dies auch so bleibt", erklärte Ess. "Mit unserem Einkauf beim stationären Handel können wir direkten Einfluss auf unsere unmittelbare Umgebung nehmen, können wir attraktive und lebendige Innenstädte und Ortszentren erhalten und fördern."

Die Aktion „Heimat shoppen“ ist die bundesweite größte Imagekampagne für den stationären Einzelhandel, initiiert von den IHKs und - hier in Rheinland-Pfalz – in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz. Bundesweit nehmen 2020 rund 380 Städte und Gemeinden daran teil. Damit ist Heimat shoppen die größte Imagekampagne für den Einzelhandel in Deutschland.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.