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Imam verweigert Handschlag mit Klöckner

Hunsrück/Nahe. Eklat beim Besuch der rheinland-pfälzischen CDU-Chefin Julia Klöckner beim Besuch einer provisorischen Flüchtlingsunterkunft in Idar-Oberstein: Ein Imam, der sich um die Migranten kümmert, verweigerte den Handschlag mit der Politikerin.

 Der Imam, der unter anderem bei Sprachbarrieren in der THW-Unterkunft behilflich war, ließ Klöckner  über den THW-Leiter ausrichten, dass er ihr als Frau  nicht die Hand geben werde.   Daher verzichtete die designierte Ministerpräsidentin-Kandidatin auf die Begegnung mit dem Mann.

"Aufgeklärten Frauen nicht in den Rücken fallen"


Wenn sie auf ihn zugegangen wäre, hätte sie ihre Hand frontal ausgestreckt, das hätte ihn jedoch vorgeführt, was sie nicht wollte. Auf den Händedruck bei einer Begegnung zu verzichten wollte sie aber auch nicht, um nicht den aufgeklärten Frauen in den Rücken zu fallen und zu signalisieren, dass sie diese Denkart akzeptiert. So trafen die beiden nicht aufeinander. Wir konfrontierten Julia Klöckner mit den Geschehnissen: »Religionsfreiheit ist ein hohes und wichtiges Gut. Ebenso unsere Aufklärung und die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Und hier treffen dann hin und wieder Welten aufeinander, wo klare Positionen gefragt sind«, so Klöckner. Einer Frau wegen ihres Geschlechts nicht die Hand geben zu wollen, entspreche nicht ‚unserem‘ Bild von Aufklärung, sondern entspringe dem gleichen Denken, das einige muslimische Männer gegenüber Lehrerinnen an den Tag legten, weil sie sich von Frauen nichts sagen lassen wollten, ärgert sich die Politikerin.

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Kommentar von Dr. Bernd Holt
@Franziska Weber
"Der Iman hätte gehen und seiner Dienste entbunden werden müssen, wenn Frau Klöckner es ihm nicht Wert ist, die Hand zu geben."

Fr. Klöckner hat sich klar positioniert und sich nicht mit dem Iman getroffen. Sein Verhalten war für sie inakzeptabel.
"Der Iman hätte gehen und seiner Dienste entbunden werden müssen" - Wie hätte er da gehen können, wenn die beiden sich erst gar nicht getroffen haben????
Ihre simple Rhetorik gemischt mit sachlichen Statements ist erschreckend!
Dann schreiben Sie bitte auch, wer für die Entbindung von seinen Diensten zuständig ist.
"Die Flucht von Frau Klöckner" - von wo nach wo ist Fr. Klöckner denn geflohen? Warum setzen Sie eine Inlandspolitikerin mit einem Flüchtling gleich? Wollen Sie ausschließlich Fr. Klöckner diskreditieren? Fordern Sie lieber den Iman und seinen Vorgesetzten auf, ihre Tätigkeit, die unter dem Rahmen der Religionsfreiheit zur Geschlechterdiskriminierung aufruft, aufzugeben.

Wir stehen vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe und Sie gehen auf kleingeistige Scharmützel aus.
So ist Ihr Kommentar ausschließlich auf Klöckner-bashing ausgerichtet.

Schade - guter Ansatz , miese Schlussfolgerungen
Kommentar von Franziska Weber
Frauen sind dem Iman nichts wert, auch eine deutsche Politikerin nicht. Das hat der Iman unmißverständlich klar gestellt. Und damit auch seine Distanz zu unserem Grundgesetz.
Weibliche Flüchtlinge bekommen das Bild, daß sie hier in Deutschland nichts wert sind. Wie soll da eine vernünftige Integration funktionieren ?
Die Flucht von Frau Klöckner ist zutiefst beschämend für alle hier lebende Frauen, indem das Verhalten des Iman geduldet wird.
Das ist NICHT duldbar!
Der Iman hätte gehen und seiner Dienste entbunden werden müssen, wenn Frau Klöckner es ihm nicht Wert ist, die Hand zu geben.
Alles in allem ein fatales Signal für unsere Freiheit, und ein Freibrief für das frauenverachtende Bild dieser Männer.