Jetzt abstimmen: Musikforum Kastellaun steht zur Wahl

Hunsrück/Nahe. Um sich den besonderen Herausforderungen des Jahres 2020 zu stellen, hat das Musikforum Kastellaun verschiedene digitale Projekte initiiert und damit Wege gefunden, um seinen Chormitgliedern das „gemeinsame“ Singen trotz der schwierigen Situation zu ermöglichen. Dafür wurde das Musikforum Kastellaun nun für den Sila Award 2020 des Chorverbands Rheinland-Pfalz nominiert.

Unter anderem entstanden im vergangenen Jahr Musikvideos in Form sogenannter „Splitscreen-Videos“, die beim digitalen Benefizkonzert von Caritas International, den Europa Heimat Filmfestspielen Simmern und dem Adventskalender auf der Homepage und dem YouTube-Kanal des Vereins präsentiert wurden. Genau mit diesen Musikvideos erfolgte nun die Nominierung für den Sila Award 2020.

Im Rahmen der Auszeichnung wird auch der „Große Preis des Publikums“ vergeben, der mit 500 Euro dotiert ist. Das Publikums-Voting erfolgt online unter singendesland.de/voting/

Unter diesem Link kann man bis einschließlich 14. April das Projekt „Chorakademie Kastellaun: #MakeMusicNotWar“ auswählen und dem Musikforum seine Stimme geben. Die Abstimmung erfolgt im Checkbox-Bereich im unteren Teil der Internetseite. Dort setzt man beim Projekt „Chorakademie Kastellaun: #MakeMusicNotWar“ einen Haken und klickt anschließend auf den Button „Jetzt abstimmen“.

Das Musikforum Kastellaun hofft, beim Publikums-Voting viele Stimmen auf sich zu vereinen. Darüber hinaus hat es die Chance auf eine Platzierung bei dem von einer unabhängigen Jury vergebenen Sila Award für den „Chor des Jahres 2020“, den der Chorverband Rheinland-Pfalz in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem Magazin „Singendes Land“ ausschreibt. Prämiert werden Chöre und Chorvereine im Land, die sich im Jahr 2020 insbesondere mit innovativen Konzepten medienwirksam positiv präsentiert haben.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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