Kein "Kinderansprecher" in Mörschied

Hunsrück/Nahe. Am 21. März wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Mörschied an einer Bushaltestelle fünf wartende Kinder von einem Autofahrer angesprochen wurden. Solche Gefahrenhinweise nimmt die Polizei stets ernst.

Auch in diesem Fall leiteten die Beamten sofort Ermittlungen nach dem Mann ein. Im vorliegenden Fall wurde ein Kastenwagen mit Teilkennzeichen als mögliches Fahrzeug benannt. Die Informationen verbreiteten sich auch in den sozialen Netzwerken rasend schnell, so dass Hinweise und Örtlichkeiten variierten.

Straftat liegt nicht vor

Der Sachverhalt konnte schnell durch einen Hinweis geklärt werden. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr der Fahrzeughalter an der Bushaltestelle vorbei und bemerkte Zurufe, weshalb er anhielt und die Kinder auf ihr Verhalten ansprach. Der Mann hatte offenbar nicht die Absicht, gezielt Kinder anzusprechen und in sein Fahrzeug zu locken. Die Beteiligten wurden zwischenzeitlich auch angehört. Eine Straftat liegt nicht vor.

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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