LED-Tauschaktion feiert rundes Jubiläum

1500 Haushalte mit Energie sparender Technik versorgt

Hunsrück/Nahe. In Holzbach feierte die LED-Tauschaktion des Kreises ein rundes Jubiläum: 1500 Haushalte haben mittlerweile ihre alten Stromfresser gegen LED-Leuchtmittel eingetauscht.

Diese Ehrung hatte sich Landrat Marlon Bröhr nicht nehmen lassen. Weil beim LED-Tauschtag der Ortsgemeinde Holzbach die „Jubiläumszahl“ von 1.500 teilnehmenden Haushalten vorhersehbar erreicht werden würde, war der Kreischef zur Gratulation erschienen. Aus der Anmeldeschlange ließ sich eindeutig Manfred Dämgen als „Jubilar“ ermitteln, der über die Aussicht auf erhebliche Stromkosten-Ersparnis hinaus Präsent und Händedruck mitnehmen durfte. Zuvor hatten Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Scherer, Kreisklimaschutzmanager Frank-Michael Uhle und Axel Bernatzki vom Regionalbüro der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Bürger auf die Tauschaktion eingestimmt und zu weiterem Einsatz für Klimaschutz und Energiewende ermuntert.

Im Holzbacher Gemeindehaus nahmen allein an diesem Tag exakt 100 Haushalte an der Aktion der Ortsgemeinde teil. Insgesamt wurden innerhalb von zwei Stunden 1.471 Stromfresser gegen LED-Leuchtmittel eingetauscht.

 

Kreisweit wurden bislang in 17 Gemeinden, sowie im Zuge der sozialen Zusatzkampagne für Hilfeempfängerhaushalte, bereits in 1.579 Haushalten 20.918 Leuchtmittel kostenfrei ausgetauscht. Die Stiftung der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück hatte 10.000 Euro für die soziale Zusatzkampagne bereitgestellt. Die Kosten für die Dorfkampagnen werden von den Ortsgemeinden getragen.

 

Der LED-Tauschtag war ursprünglich eine Idee der Ortsgemeinde Schnorbach und hatte dort im Januar 2017 Premiere. Genau wie mit der preisgekrönten Energiesparrichtlinie hat der Ortsgemeinderat auch mit diesem „Schnorbacher Modell“ einen entscheidenden Impuls für den Klimaschutz im Rhein-Hunsrück-Kreis gesetzt. Und dieser Impuls wirkt fort: Weitere drei Tauschtage sind bereits in anderen Gemeinden im Kreis terminiert. Der Klimaschutzmanager steht allen interessierten Gemeinden gerne als Ansprechpartner bereit.

 

 

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