Tim und Leon brauchen ein neues, behindertengerechtes Auto

Hunsrück/Nahe. Kennen Sie noch Familie Waerder aus Monzingen? Vor genau sieben Jahren hat der WochenSpiegel zum ersten Mal über das Schicksal der Familie berichtet und seitdem mehrfach zusammen mit dem Förderverein Lützelsoon Spendenaufrufe gestartet. Dadurch konnte unter anderem ein behindertengerechter Anbau am Haus der Familie realisiert werden.

Das ist jetzt rund fünf Jahre her. Und mit den beiden Jungs, Tim und Leon, die an Muskelschwund leiden, sind auch die Probleme gewachsen, mit denen die Familie tagtäglich konfrontiert wird.

Fortbewegung fast nur noch im Rollstuhl

Tim ist heute 15 Jahre alt, Leon zehn. Bei unserem letzten Besuch der Familie Waerder konnte Leon noch selbstständig laufen und gehen. Nun ist die Krankheit bei ihm weiter fortgeschritten. Nur noch im Haus kann er sich alleine sicher fortbewegen, ist ansonsten wie sein Bruder auf den Rollstuhl angewiesen. Muskelschwund (Duchenne Muskeldystrophie) ist eine seltene, vererbbare Krankheit, an der ausschließlich Jungen leiden. Dabei wird die Gehfähigkeit nach und nach eingeschränkt, die Muskeln werden immer schwächer. Eine Heilung gibt es trotz intensiver Forschung bis heute nicht. Die Lebenserwartung beträgt maximal 25 Jahre. Ein schweres Schicksal, das Familie Waerder aber Tag für Tag meistert.

 

Automobil ist in die Jahre gekommen

Dank der Aktion »SWR Herzenssache« konnte vor einigen Jahren ein behindertengerechtes Fahrzeug angeschafft werden, in dem Tim samt Rollstuhl transportiert werden konnte. So konnten die Brüder auch weiterhin mobil bleiben und zur Schule gehen. Tim besucht  die Geschwister-Scholl-Realschule in Waldböckelheim-Wallhausen, Leons Schule befindet sich vor Ort in Monzingen.  Doch nun ist das Automobil in die Jahre gekommen und außerdem jetzt, wo auch Tim überwiegend im Rollstuhl sitzt, viel zu klein geworden. Familie Waerder benötigt deshalb dringend ein neues Fahzeug. Das neue Familienmobil muss einige Kriterien erfüllen, so muss es ausreichend Platz im Fond für zwei Rollstühle bieten und Flügeltüren haben. Mutter Judy Waerder könnte sich, statt einer hydraulischen Hebevorrichtung für die Rollstühle, eine ausklappbare Alurampe vorstellen: »Das ist günstiger.«

Jede Spende hilft

Seit 1. Juli sind Tim und sein Bruder Leon für vier Wochen in der Reha. »Es wäre schön, wenn wir die Kosten für das Fahrzeug innerhalb dieser Zeit zusammenhätten«, sagt Herbert Wirzius, erster Vorsitzender des Fördervereins Lützelsoon, der die Familie seit Jahren begleitet. Wer der Familie helfen möchte, kann dies in Form einer Spende tun.Spendenkonto:

Förderverein LützelsoonVolksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG, KirnBLZ 560 900 00Konto 33 33 33 7IBAN: DE 09 5609 0000 0003 3333 37BIC: GENODE51KREKennwort: Tim und Leon

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