Videokonferenz: Landwirtschaft und Weinbau

Hunsrück/Nahe. Landratskandidat Volker Boch lädt heute, 6. Dezember, um 19 Uhr zu einer Videokonferenz mit der Bundestagsabgeordnete Carina Konrad, Landwirt Joachim Berg und Winzer Jonas Schoeneberger ein. Das Thema: Landwirtschaft und Weinbau: Was kann und braucht die Region?

In zahlreichen Gesprächen und Terminen stellt sich der unabhängige Kandidat Volker Boch im Vorfeld der Landratswahl derzeit in der Region vor. Der 45-Jährige aus Laubach möchte im Rhein-Hunsrück-Kreis für mehr Gestaltung sorgen. Er wirbt dafür, die Chancen der Region in den Blickpunkt zu nehmen. Für den Landratskandidaten ist es in diesem Zusammenhang wichtig, sich mit Experten aus der Region zu verschiedenen Themen auszutauschen. So sind in den kommenden Wochen unter anderem mehrere Videokonferenzen geplant, die interessierte Bürger live im Internet verfolgen können.  

Am Montag, 6. Dezember, lädt Volker Boch zur ersten Videokonferenz ein. Ab 19 Uhr wird bei diesem Treffen unter der Überschrift „Landwirtschaft & Weinbau – Was kann und braucht unsere Region?“ über die aktuelle Lage und über die Zukunft gesprochen. Mit Volker Boch diskutieren am 6. Dezember die FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad aus Bickenbach, Landwirt Joachim Berg aus Argenthal und Winzer Jonas Schoeneberger aus Boppard. „Unsere Region ist geprägt von Landwirtschaft und Weinbau“, sagt Volker Boch, „die Arbeit der Landwirte und Winzer hat für alle Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis eine große Bedeutung.“

Die Agrarwissenschaftlerin Carina Konrad leitete bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin für die FDP zuletzt die Delegation „Landwirtschaft und Ernährung“. Joachim Berg führt mit seiner Familie den Kauerhof als modernen und digital ausgerichteten Milchviehbetrieb. Jonas Schoeneberger verantwortet das Weinhaus Heilig Grab, das auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurückblicken kann. Der Austausch, an dem sich auch Zuschauer mit ihren Fragen und Anregungen beteiligen können, beginnt um 19 Uhr unter: https://www.facebook.com/BochVolker

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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