Wieder verunglückt Motorradfahrer im Kellenbachtal

Hunsrück/Nahe. Ein weiterer Motorradunfall ereignete sich am Wochenende auf der B 421 im Kellenbachtal. Am Saisonstart kracht es besonders häufig. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Ein Motorradunfall im Kellenbachtal ist die Bilanz des sonnigen Wochenendes. Zuletzt krachte es Sonntagvormittag auf der B 421 zwischen Kellenbach und Königsau.

Ein Motorradfahrer, der die B 421 in Richtung Kirn befuhr, kam beim Durchfahren einer scharfen Rechtskurve ins Rutschen, stürzte und verletzte sich hierbei am Bein. Das rutschende Motorrad kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto, an dem Sachschaden entstand. Der Verletzte wurde vom Kirner Rettungsdienst und Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus transportiert, das Motorrad musste abgeschleppt werden.

"Typischer Beginn der Motorradsaison"

Die Polizei sprach am Pfingstwochenende von einem typischen Beginn der Motorradsaison, bei der Unfallaufnahme fuhren endlose Kolonnen Motorradfahrer durch das Tal. Die Beamten raten Kradfahrern, jetzt im Frühjahr doppelt achtsam zu sein. Aber auch Autofahrer müssen sich erst wieder auf die Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern einstellen.

Seit Jahren  kommt es an den ersten Sonnentagen vermehrt zu Motorradunfällen. Das Kellenbachtal ist sehr beliebt bei Kradfahrern aus der gesamten Region, Bikertreffs  locken zu einem Frühjahrstrip durch das Tal. Nicht immer verläuft so ein Ausflug folgenfrei. Ein Grund: Jetzt im Frühjahr steht die Sonne noch tief, es herrschen diffuse Lichtverhältnisse, und die Fahrbahnen sind an manchen Stellen noch nicht abgetrocknet. Da hilft es nur, doppelt und dreifach auf der Hut zu sein.

Keine Knautschzone

Motorradfahrer haben keine Knautschzone und legen sich schnell auf die Seite. Verletzungen sind auch bei kleinen Unfällen programmiert. Der schlimmste Fehler sei jedoch die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, so die Polizei. Aber als Biker müsse man sich auch immer auf die Autofahrer einstellen.

Foto: Schmitt

 

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