Wochenendbericht: Behinderungen durch Schnee und ein Brand

Hunsrück/Nahe.  Für das vergangene Wochenende (7. bis 9. Januar) berichten die Polizeiinspektionen Simmern und Boppard von umgestürzten Bäumen und Unfällen, aufgrund starkem Schneefall sowie einem Brand eines Holzunterstandes.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu starkem Schneefall im im Rhein-Hunsrück-Kreis. Im Zuge dessen kam es zu Verkehrsbehinderungen (liegengebliebene Fahrzeuge an Steigungsstrecken), umgestürzten Bäumen und kleineren Unfällen. Auf der A 61 bei Laudert wurde ein LKW-Fahrer schwer verletzt (siehe Artikel). Die Straßenmeistereien waren im Dauereinsatz, im Laufe des Vormittags entspannte sich die Lage und die Straßen waren wieder geräumt und befahrbar.

Brand eines Holzunterstandes

Am 9. Januar kam es in Kirchberg zu einem Brand eines Holzunterstandes. Nachbarn bemerkten gegen 5 Uhr den Brand des Unterstandes, der sich unmittelbar neben der Garage des Anwesens befand. Mit einem Gartenschlauch gelang es den Eigentümern das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr einzudämmen, diese löschten es innerhalb kurzer Zeit. Der Unterstand, dort abgestellte Mülltonnen werden zerstört, die angrenzende Garage beschädigt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind derzeit noch nicht bekannt.

Verkehrskontrollen in Emmelshausen und Oberwesel

Am Freitagvormittag führte die Bereitschaftspolizei zur Unterstützung der Polizei Boppard Verkehrskontrollen im Bereich der Rhein-Mosel-Straße in Emmelshausen durch. Neben einer verbotswidrigen Benutzung eines Mobiltelefons wurde bei einem 29-jährigen Fahrzeugführer im Laufe der Kontrolle drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte die Einschätzung der Beamten, sodass dem Mann eine Blutprobe entnommen wurde. Im Fahrzeug konnten zudem entsprechende Betäubungsmittel und ein Schlagring sichergestellt werden. Auf den Fahrer kommen nun u.a. Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Waffengesetz zu.

Am Freitagnachmittag, zwischen 13.45 und 14.45 Uhr. wurden mittels Laserpistole Geschwindigkeitsmessungen auf der B 9 in Oberwesel durchgeführt. Im betroffenen Bereich innerorts sind 50 km/h erlaubt. Insgesamt acht Autofahrer hielten sich leider nicht an die gebotene Geschwindigkeit und müssen nun mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens rechnen. Der Tagesschnellste wurde mit 75 km/h gemessen.

Kennzeichenschild gestohlen

In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar wurde in Waldesch in der Römerstraße von einem geparkten Pkw das hintere Kennzeichenschild gewaltsam aus der Halterung gerissen. Das vordere Kennzeichen wurde hingegen nicht entwendet. Zeugen werde gebeten, sich bei der Polizei Boppard zu melden.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ohne die erforderliche Fahrerlaubnis fuhr am Samstag gegen 21 Uhr, ein 26-jähriger Mann und verursachte dabei einen Verkehrsunfall auf dem Marktplatz in Boppard. Der Fahrer fuhr mit einem handgeschalteten Pkw, obwohl er aufgrund einer Beschränkung in seinem Führerschein lediglich die Berechtigung zum Führen von Pkw mit Automatikgetriebe besitzt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Wahlplakat beschädigt

Durch bislang unbekannte Täter wurde vermutlich Samstagnacht, 09.01.2022, in Emmelshausen, Rhein-Mosel-Straße, Höhe Hausnummer 77, ein Wahlplakat des Kandidaten der Partei "Die Linke" für die bevorstehende Landratswahl abgerissen und beschädigt. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Boppard zu melden.

Polizeiinspektion Boppard: 0 67 42 / 80 90, piboppard@polizei.rlp.de

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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