Wochenendbericht der Polizeiinspektionen Simmern und Boppard

Hunsrück/Nahe. Für das vergangene Wochenende (10. bis 12. Dezember) berichten die Polizeiinspektionen Simmern und Boppard von mehreren Unfällen, einer eingeschögenen Seitenscheibe eines PKW und einem Trickdiebstahl in Oberwesel.

Die Beamten der Polizeiinspektion Simmern mussten im Verlaufe des Wochenendes unter anderem 11 Verkehrsunfälle aufnehmen. Glücklicherweise blieb es in allen Fällen bei Sachschäden.

Unfall mit drei Fahrzeugen

Am Freitag ereignete sich auf der L242 zwischen Dörrebach und Argenthal ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhren ein Lkw und ein Pkw Toyota die L 242 in Richtung Argenthal. Kurz hinter dem Forsthaus Thiergarten musste der Lkw-Fahrer sein Fahrzeug aufgrund schneebedeckter Fahrbahn stoppen. Der Toyota-Fahrer beabsichtigte, an dem stehenden Lkw vorbeizufahren. Als er einen entgegenkommenden Pkw Audi bemerkte, lenkte er sein Fahrzeug nach links auf den unbefestigten Seitenstreifen und hielt dort an.

Der Fahrer des Audi setzte seine Fahrt fort und touchierte hierbei sowohl den Lkw, als auch den Toyota. Im Anschluss setzte der Fahrer des Audi seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu bemühen. Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizei Simmern unter 0 67 61 /92 10 oder pisimmern@poliztei.rlp.de entgegen.

Sachbeschädigung an PKW/ LIDL-Parkplatz Oberwesel

Am Freitag, zwischen 12 und 12.30 Uhr, kam es auf dem Parkplatz des LIDL-Marktes in Oberwesel zu einer Sachbeschädigung. Ein noch unbekannter Täter schlug die hintere Seitenscheibe eines PKW ein, während die Geschädigte am Einkaufen war. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Boppard melden (Tel. 0 67 42 / 80 90).

Trickdiebstahl in Oberwesel

Am Freitag, gegen 16.30 Uhr, gaben zwei männliche Personen vor einen Tannenbaum an einem Verkaufstand in Oberwesel kaufen zu wollen. Während des Bezahlvorgangs lenkte einer der Männer den Verkäufer ab, sodass der andere Mann zunächst unbemerkt in die Geldbörse des Verkäufers greifen konnte. Als die Männer dann wegliefen, fiel dem Geschädigten auf, dass etwa 400 Euro aus der Geldbörse entwendet wurden.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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