Wochenendbericht: Ruhige Silvesternacht und Unfälle

Hunsrück/Nahe. Der Jahreswechsel verlief weitestgehend ruhig, berichten die Polizeiinspektionen (PI) Boppard und Simmern. Aufgrund der bestehenden Corona- Bestimmungen verzichteten die Bürger auf größere Ansammlungen im öffentlichen Raum; es wurde fast ausschließlich im privaten Bereich gefeiert. Im Laufe der Nacht wurden mehrere Ruhestörungen gemeldet. Ein Bürger, der übermäßig dem Alkohol zugesprochen hatte, musste in Gewahrsam genommen werden, weil er mehrfach durch Belästigungen auffällig geworden war und polizeiliche Platzverweise ignoriert hatte.

Verhaftung bei Kontrolle

Auf der B 9 bei Brey wurde am Abend des 31. Dezember eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Der Fahrer des PKW war ein per Haftbefehl gesuchter Straftäter. Er wurde der Justiz übergeben.

PKW aufgebrochen

In der Mainzer Straße in Oberwesel wurde in der Nacht zum 31. Dezember ein PKW beschädigt. Der Innenraum wurde mit einer unbekannten Substanz verschmutzt. Es gibt Hinweise auf den Täter.

In der Neujahrsnacht wurden auf den Parkplätzen im Bereich Bahnhof Oberwesel drei PKW aufgebrochen. In einem Fahrzeug lag ein Ausweis, den der Geschädigte nicht zuordnen konnte. Es besteht die Möglichkeit, dass dieser vom Täter verloren wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Kellerbrand in Laudert

Am Morgen des 2. Januar, um 3.15 Uhr, wurde der Polizei ein Kellerbrand Am Südhang in Laudert gemeldet. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es im Kellerraum eines freistehenden Einfamilienhauses zu einer Brandauslösung. Bei Eintreffen der Funkstreife war der Brand bereits durch die Feuerwehr gelöscht. Einer der Bewohner hatte vor Eintreffen der Feuerwehr bereits eigenständig Löschversuche unternommen und hierbei vermutlich eine leichte Rauchgasintoxikation erlitten. Er wurde zwecks Abklärung in ein Krankenhaus verbracht. Das Haus ist laut Feuerwehr weiterhin bewohnbar.

Im Bach gelandet

Glück im Unglück hatten zwei junge Männer bei einem Verkehrsunfall am frühen Silvestermorgen auf der L 203 bei Masterhausen, als deren PKW in einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn abkam und in einem Bach landete. Mit leichten Verletzungen konnten sich Fahrer und Beifahrer aus dem total beschädigten PKW befreien. Für die Bergung des PKW am folgenden Vormittag musste ein Autokran angefordert und die L 203 für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Radfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Silvestermorgen an der Einmündung Gemündener Straße/ Schulstraße in Simmern wurde ein 89-jähriger Radfahrer schwer verletzt, als er beim Rechtsabbiegen von einem entgegenkommenden bzw. einbiegenden PKW gestreift und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Der Radfahrer wurde vom DRK in die Hunsrückklinik eingeliefert.

Gelddiebstahl in Büchenbeuren

Am frühen Silvestermorgen entwendete ein bislang unbekannter Täter in Büchenbeuren aus einem Bäckereiauslieferungsfahrzeug rund 2 000 Euro, als dessen Fahrer Backwaren für eine Filiale in der Hauptstraße entlud und das offenstehende Fahrzeug kurzzeitig unbeaufsichtigt war. Täterhinweise liegen nicht vor.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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