Wochenendbericht: Trunkenheitsfahrten und Unfallflucht

Hunsrück/Nahe. Für das vergangene Wochenende (17. bis 19. Dezember) berichten die Polizeiinspektionen Simmern und Boppard von Trunkenheitsfahrten, mutwillig ausgerissenen Pollern und einer Verkehrsunfallflucht in Simmern.

Poller herausgerissen in Emmelshausen

Am Freitag Abend erlangte die Polizei Boppard Kenntnis über eine Sachbeschädigung im Bereich der Lindenstraße in Emmelshausen. Hier wurden mutwillig mehrere Poller aus der Verankerung gerissen und in eine angrenzende Hecke geworfen. Zeugen der Tat werden gebeten, sich zeitnah mit der Polizeiinspektion Boppard in Verbindung zu setzen (Tel. 0 67 42 / 80 90).

Verkehrsunfallflucht in Simmern

In der Zeit zwischen Freitag, circa 8 Uhr und Samstag, circa 11 Uhr, wurde in Simmern im Buchenweg, in Höhe der Hausnummer 9, ein am Fahrbahnrand geparkter Pkw Ford Fiesta durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug erheblich beschädigt. Der Verursacher flüchtete ohne den Schaden zu melden. An dem beschädigten Pkw konnte Fremdlack gesichert werden. Zeugenhinweise hierzu werden an die Polizeiinspektion Simmern, Tel. 0 67 61 / 92 10 oder per Email an pisimmern@polizei.rlp.de erbeten.

Betrunkener Rollerfahrer

Am Samstagabend wurde der Polizeinspektion Simmern gegen 20 Uhr ein in Schlangenlinien fahrender Rollerfahrer auf der B327 im Bereich Rothenbergerhof gemeldet. Der Rollerfahrer konnte kurz darauf durch die Polizeistreife in Rothenbergerhof einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellte sich heraus, dass der 48-jährige Fahrer erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Dem Fahrer wurde im weiteren Verlauf eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Betrunkener fährt zum Einkauf

Am Samstagvormittag wurde der Polizeiinspektion Boppard ein Betrunkener gemeldet, der eine Tankstelle in Emmelshausen aufsuchte, um weitere Alkoholika zu erwerben. Der Mann war bereits Stunden zuvor dort aufgelaufen und hatte sich eingedeckt. Den Weg dorthin hatte er jedoch mit seinem PKW zurückgelegt, was letztlich durch die Einsatzkräfte geahndet werden musste. Man traf den Fahrer letztlich an seiner Wohnanschrift an, jenseits von 1 Promille. Der 76-jährige Hunsrücker räumte Konsum und Fahrt reumütig ein. Er darf mit entsprechendem Strafverfahren und längerer Abwesenheit der Fahrerlaubnis rechnen.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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