Zug rammt Auto: Fünf junge Männer sterben in Monzingen

Hunsrück/Nahe. Am Bahnübergang in Monzingen an der Nahe ist es zu einem schweren Unfall gekommen: Heute Morgen kurz nach 6 Uhr rammt dort ein Zug einen Personenwagen. Die Insassen, fünf junge Männer zwischen 17 und 20 Jahren, sterben.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte gegen 6 Uhr das Fahrzeug, in dem fünf Personen saßen, den Bahnübergang. Es wurde hierbei von einem Regionalzug, der in Richtung Mainz unterwegs war, gerammt. Alle fünf Insassen des Fahrzeuges im Alter von 17 bis 20 Jahren wurden durch den Zusammenstoß getötet. Bei dem Bahnübergang handelt es sich um einen beschrankten Bahnübergang. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat einen Gutachter mit den Ermittlungen beauftragt. Dieser soll unter anderem zu klären versuchen, ob die Schranken des Überganges zum Zeitpunkt des Unfalls einwandfrei in Funktion waren. Am weiträumig abgesperrten Unfallort waren 30 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr aus Monzingen und Bad Sobernheim, fünf Beamte der Bundespolizei, zehn Rettungskräfte mit Notarzt, acht Polizeibeamte und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Fahrgäste des Zuges wurden mit Bussen weiterbefördert. Der Zugführer kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Zur Betreuung der Hinterbliebenen der Opfer, von Augenzeugen und der Einsatzkräfte ist auch ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. Für die Dauer der aufwendigen Bergung wird die Bahnstrecke noch mehrere Stunden gesperrt sein.

Autor: Kai Brückner

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